Digitale Innovation Würzburger Start-up gewinnt mit KI-Müllsortierung Gründerwettbewerb

Quelle: Pressemitteilung

Die We Sort AI GmbH überzeugt die Jury beim bundesweiten „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ und gewinnt 32.000 Euro Preisgeld.

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Das Team von We Sort AI. Von links: Christian Schärf, Johannes Laier, Martin Körner, Nathanael Laier, Tobias Scheuer.
Das Team von We Sort AI. Von links: Christian Schärf, Johannes Laier, Martin Körner, Nathanael Laier, Tobias Scheuer.
(Bild: We Sort AI GmbH)

Das Ende 2021 gegründete Würzburger Start-up We Sort AI hat den „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gewonnen. Laut einer Mitteilung erhält das Team dafür 32.000 Euro Preisgeld. Überzeugen konnte es mit einer KI-basierten Müllanalyse- und Sortiermaschine.

Die Gründer hatten festgestellt, dass die heutige Müllsortiertechnik noch zu sehr auf mechanische Trennverfahren setzt und enormes Potenzial aus Digitalisierung und KI ungenutzt bleibt. „Schwarzer Kunststoff oder Lebensmittelverpackungen können bei der herkömmlichen Nahinfrarot-Technologie beispielsweise nicht separat sortiert werden“, sagt Martin Körner, einer der Gründer von We Sort AI. Deshalb haben die Gründer eine KI-basierte Müllanalyse- und Sortiermaschine entwickelt, die große Müllmengen kostengünstiger und reiner sortiert.

Sortierreinheit von über 90 Prozent

Konkret erfasst ein Analysemodul mithilfe eines Kamerasystems und KI die Eigenschaften von Müllobjekten auf einem Förderband. In einer Sortierkammer wird danach mit Luftdruckdüsen das Müllstück in den richtigen Stoffkanal geblasen. Gesteuert werde dies von einem Deep-Learning-Algorithmus. Die Kontrollkameras in den Stoffkanälen senden zur selbstlernenden Optimierung des Algorithmus ein Feedbacksignal, so das Start-up. Damit werde eine Sortierreinheit von über 90 Prozent erreicht. Dies sei ausreichend, um etwa Kunststoffe für gleichwertige Verpackungen wiederverwenden zu können.

Derzeit sind laut dem Start-up zwei Müllanalysemodule für Leichtverpackungen und Elektroschrott im Testbetrieb im Einsatz. Seit Ende 2021 gebe es zudem eine Kooperation mit dem Fraunhofer Entwicklungszentrum Röntgentechnik (EZRT), um gemeinsam Sensorik und Hardware zu entwickeln.

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