Förderprojekt Wie weibliche Mint-Talente stärker gefördert werden können

Redakteur: Alina Hailer

Mit einem neuen Programm sollen Studentinnen in Mint-Fächern gefördert werden. So soll auch die Diversität und Chancengleichheit in den entsprechenden Fachbereichen verbessert werden.

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Nur etwa 32 Prozent aller Personen in Mint-Fächern sind Frauen.
Nur etwa 32 Prozent aller Personen in Mint-Fächern sind Frauen.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Frauen sind trotz zahlreicher Initiativen in naturwissenschaftlichen sowie technischen Studienfächern nach wie vor unterrepräsentiert. In diesen Fächern sind nur etwas mehr als 32 Prozent der Studierenden weiblich. Um weibliche Mint-Talente zu fördern, haben sich die Hochschul-Allianz für Angewandte Wissenschaften (Haw-Tech) und das Unternehmen Fem-Tech mit dem internationalen Karrierenetzwerk für Mint-Studentinnen zusammengeschlossen.

Das Ziel: Mehr Schülerinnen für ein Mint-Studium begeistern, Studentinnen besser vernetzen und deren Übergang in die berufliche Karriere erleichtern. Die Realisierung des neuen Angebotes „Career-Building-Elements“ ist ab 2022 vorgesehen.

Was bedeutet MINT?

MINT ist eine zusammenfassende Bezeichnung für Studienfächer aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Wie Studentinnen gefördert werden

Im Projekt sollen Vernetzungsangebote und Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen werden, damit sich Studentinnen in Mint-Fächern besser austauschen, bestärken und unterstützen können.

Zentrale inhaltliche Bestandteile des studienbegleitenden Programms sind die Phase des Berufsstarts und der Beginn der individuellen Karriere. Mit einem konkreten Praxisbezug können Kontakte und Schnittstellen zu neuen Partnerorganisationen der Wirtschaft geschaffen werden. Hier werden insbesondere der Mittelstand und regionale Unternehmen als Partner anvisiert. Auch Absolventinnen sollen im Programm vernetzt werden.

Mit dem Programm sollen die Studentinnen so die Chance bekommen, erfolgreich ins Berufsleben zu starten und vielfältige Karriereoptionen wahrzunehmen.

Langfristige Partnerschaft zwischen Angewandter Wissenschaft und Wirtschaft

Für die Hochschul-Allianz ist es vor allem ein zentrales Anliegen – neben den Studiengängen mit ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt – die entsprechenden Vernetzungsmöglichkeiten zu bieten, so Professor Ralph Stengler, Präsident der Hochschule Darmstadt. Das langfristige Ziel ist es, gemeinsam mit Fem-Tech ein tragfähiges Netzwerk für Mint-Talente aufzubauen.

Unternehmen für Programmpartnerschaft gesucht

Die Vernetzungs- und Weiterbildungsformate des Programms orientieren sich konkret an den Bedürfnissen möglicher Kooperationspartner. Die Zusammenarbeit im Rahmen von Career-Building-Elements bietet interessierten Organisationen zahlreiche Möglichkeiten: Einerseits können sie besonders engagierte und hochmotivierte Mint-Talente gewinnen, andererseits die Diversität in ihren Teams stärken und auf diese Weise ihre eigene Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit sichern.

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