Suchen

Balluff auf der K-2016

Wie Spritzgießwerkzeuge mittels Industrial RFID industrie-4.0-fähig gemacht werden können

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Spritzgießwerkzeuge werden smart

Ein Praxisbeispiel, wie auf einfache Weise Industrie 4.0 Einzug in die Produktion nehmen kann, ist auch Balluffs Mold-ID. Mittels Industrial RFID mache es den Einsatz von Spritzgießwerkzeugen rückverfolgbar, gewährleiste deren optimale Auslastung und unterstütze die vorausschauende Instandhaltung (Predictive Maintenance). Der besondere Clou, wie Balluff betont, ist der, dass durch LAN, W-LAN oder Powerline alle Mold-ID-Systeme per Webservices mit der Leitebene, einem ERP- beziehungsweise MES-System verbunden werden können. Dadurch bestehe von überall Zugriff auf die Daten und Prozesse.

Kamera für anspruchsvolle Aufgaben

Eine einfach zu bedienende Smartcamera ist laut Balluff eine weitere Neuheit, auf der K 2016 vorstellt wird. Sie sei die ideale Lösung, wenn vielfältige, anspruchsvolle Aufgaben in der industriellen Automatisierung, beispielsweise bei der Qualitätssicherung und Teileprüfung, mit zielgerichteten Werkzeugen schnell und flexibel zu lösen sind. Die Anbindung des umfassend mit Kommunikationsschnittstellen ausgestatteten Systems erfolgt über standardisierte M12-Steckverbinder, wie Balluff erklärt.

Bildergalerie

Der Zugriff erfolge ortsunabhängig über gängige Webbrowser, die Bildverarbeitungssoftware laufe eigenständig in der Kamera und basiere auf der Halcon-Funktionsbibliothek. Dieses Paket garantiert allgemein anerkannte Funktionsroutinen, heißt es. Als weiteren Vorteil führt Balluf den Umgang mit den Ergebnisdaten an, die sich flexibel für die jeweilige Systemumgebung aufbereiten lassen. Komplette Prüfberichte mit Bildern könnten dabei auf einem FTP-Server abgelegt werden.

Dieser Beitrag erschien zunächst auf unserem Partnerportal MM MaschinenMarkt

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44242327)