VDI Richtlinie Wie Sicherheit beim harzbasierten 3D-Druck gewährleistet wird

Die Richtlinien der Reihe VDI 3405 Blatt 6 fassen sicherheitstechnische Regeln und Gesetze für den Betrieb additiver Fertigungsanlagen zusammen. Nach Umsetzungsempfehlungen für das Laserschmelzen und Lasersintern befasst sich nun Blatt 6.3 mit den harzbasierten additiven Fertigungsverfahren.

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Beispielhafter Druckerraum für die additive Fertigung von Bauteilen aus Harzmaterialien. Von den Photopolymeren können Gefährdungen ausgehen.
Beispielhafter Druckerraum für die additive Fertigung von Bauteilen aus Harzmaterialien. Von den Photopolymeren können Gefährdungen ausgehen.
(Bild: A. Xepapadeas, Universitätsklinikum Tübingen)

Bei harzbasierten (stereolithographiebasierten) additiven Fertigungsverfahren können von den eingesetzten Photopolymeren Gefährdungen ausgehen. Der jetzt veröffentlichte Richtlinienentwurf VDI 3405 Blatt 6.3 diskutiert die Sicherheit der Anwendenden detailliert auf Grundlage der Rahmenbedingungen. Denn Maschinen für die harzbasierten additiven Fertigungsverfahren werden laut VDI häufig nicht in einem typischen Produktionsumfeld betrieben.

Wie der VDI mitteilt, wurden alle in den drei Richtlinien gegebenen Empfehlungen nach den in Deutschland geltenden Gesetzen, Verordnungen und technischen Regeln zu Tätigkeiten mit Gefahrstoffen erarbeitet. Damit zeigen die Richtlinien für die behandelten additiven Fertigungsverfahren einen maßgeschneiderten Weg zur rechtskonformen Arbeitsplatzgestaltung auf und schaffen eine Voraussetzung für ihre erfolgreiche Nutzung in der industriellen Produktion.

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