Suchen

Expertenbeitrag

 Marco Kuhn

Marco Kuhn

Field Application Engineer, ecom instruments GmbH

Mobile Anbindung in explosionsgefährdeten Bereichen Wie mobile Kommunikation die Arbeit in den härtesten Branchen der Welt revolutioniert

Autor: Marco Kuhn

Über drahtlos vernetzte Endgeräte, wie dem einzigen Zone 1 / 21 und Division 1 zertifizierten Android Tablet Tab-Ex 01 und dem weltweit ersten eigensicheren Android Smartphone Smart-Ex 01, können Unternehmen nun auch im Ex-Bereich von neuen Nutzungsszenarien und innovativen Anwendungen profitieren.

Firma zum Thema

Mobile Geräte von ecom erleichtern die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Anwendern, Experten in der Leitstelle und Backend-Systemen
Mobile Geräte von ecom erleichtern die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Anwendern, Experten in der Leitstelle und Backend-Systemen
(Foto: ecom instruments)

Drahtlose Technologien wie LTE, WLAN, WWAN, GPS und Bluetooth sind das A und O für die intelligente Vernetzung von Mensch, Anlagen und Geräten. Zunehmende mobile Kommunikation bedeutet zugleich jedoch auch einen höheren Anspruch an die Endgeräte. Sie müssen über sichere, schnelle und flexible Netzwerke die Datenübertragung und Kommunikation auch über große Entfernungen zu jeder Zeit gewährleisten – insbesondere in potentiell gefährlichen, explosionsgefährdeten Bereichen oder in rauer Arbeitsumgebung.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Bestes Beispiel dafür, wie mobile Wireless-Lösungen im Ex-Bereich neue Wege der Kommunikation bei der Dokumentation, Ferndiagnose, Wartung und Instandhaltung erschließen, sind Videokonferenzen in Echtzeit. Kameras an mobilen Endgeräten und eine kabellose Netzverbindung ermöglichen es mittels Videotelefonie-Applikationen, Schäden noch während der Inspektion oder Instandhaltung zu erfassen und zu beheben.

Der Mitarbeiter vor Ort streamt Videos einfach direkt aus dem Ex-Bereich und wird bei seinem Gang durch die Anlage ggf. aus der Ferne fachmännisch unterstützt. Experten oder verantwortliche Mitarbeiter in der Leitzentrale können ohne wertvolle Zeit zu verlieren, eine Ferndiagnose in Echtzeit stellen und erforderliche Maßnahmen oder Reparaturen sofort einleiten – ohne dass ein Spezialist die Anlage oder Offshore-Plattform persönlich besuchen muss. Damit spart der Einsatz mobiler Hardware und Videotelefonie Zeit und Geld.

Sicherheitskonzepte müssen einen umfassenden Schutz gewährleisten

Die zunehmende Vernetzung der Maschinen und Anlagen bringt allerdings höhere Risiken für die Sicherheit der Daten mit sich. Um einen aktuellen Sicherheitsstandard zu gewährleisten, empfiehlt es sich mit dem neusten Betriebssystem zu arbeiten. Durch die Einführung von mobilen Geräten mit Android Betriebssystem in potentiell gefährlicher Arbeitsumgebung, lassen sich individuelle Firmen‐ und Sicherheits-Applikationen nun auch im Ex‐Bereich anwenden. Eine breite Palette an Software‐Anwendungen kombiniert mit der Steuerung über ein Mobile Device Management System, ermöglichen es, Geräte so einzurichten, dass dem Mitarbeiter nur die Anwendungen zur Verfügung stehen, die er für seine Arbeitsprozesse benötigt und für die er sich mittels seines Accounts legitimiert.

Durch die hohen Datenübertragungsstandards 4G/LTE oder Wi-Fi können auch große Datenmengen in Echtzeit in das ERP-System eingespielt werden und betriebsbereite Anlagenteile in kürzester Zeit wieder die Produktion aufnehmen. Neben der Verbesserung der Datensicherheit optimieren diese Anwendungen auch den Diebstahlschutz, bieten höchste Sicherheit und sind individuell konfigurierbar. Dadurch wird Android zu einem, auch im industriellen Umfeld, optimalen Betriebssystem.

Drahtlose Kommunikation auch ohne WLAN Anbindung

Sollte keine WLAN Verbindung vorhanden sein, können Techniker mit dem WWAN (Wireless Wide Area Network) tauglichen PDA i.roc® Ci70 -Ex ebenfalls mobile Anwendungen nutzen, ohne auf Wi-Fi angewiesen zu sein – und damit in weit größeren Bereichen operieren. Mittels der Kombination der GPS Funktionalität des i.roc®s und WWAN lassen sich außerdem Inspektions- oder Reparatur-Positionen an einer Pipeline „geo-taggen“ und so die Zeit für die Identifikation der Schadensstelle beim nächsten Einsatz einsparen.

Über den Autor

 Marco Kuhn

Marco Kuhn

Field Application Engineer, ecom instruments GmbH