Suchen

Vernetzte Geräte analysieren

Wie Messtechnik dabei hilft, IoT-Geräte zu entwickeln

| Autor/ Redakteur: Boris Adlung * / Hendrik Härter

Leistungsaufnahme, Bus- und HF-Analyse: Entwickler von Komponenten für das IoT müssen beim Test einiges berücksichtigen. Hier helfen Stromversorgung und Oszilloskop, damit die IoT-Geräte funktionieren.

Firmen zum Thema

IoT-Geräte entwickeln: Das Standard-Werkzeug für die Entwickler vernetzter Geräte ist das Oszilloskop. Vor allem Busse lassen sich mit dem Messgerät analysieren.
IoT-Geräte entwickeln: Das Standard-Werkzeug für die Entwickler vernetzter Geräte ist das Oszilloskop. Vor allem Busse lassen sich mit dem Messgerät analysieren.
(Bild: Rigol)

Das Internet der Dinge, kurz IoT, kommt nicht nur in der Industrie zum Einsatz, sondern hat letztlich auch Einfluss auf unser tägliches Leben. Dabei müssen die vernetzten und untereinander kommunizierenden Geräte des IoT im Hinblick auf Zuverlässigkeit, Leistung, Qualität und langfristige Verfügbarkeit getestet werden. Drahtlose Standards wie Bluetooth, WLAN/Wi-Fi, ZigBee sowie eine geringe Leistungsaufnahme sind zusammen genommen ein kritischer Erfolgsfaktor für das IoT.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 8 Bildern

Ein Messgeräte-Anbieter wie Rigol hilft dem Anwender dabei, wenn es um Testaufbauten oder Testanforderungen für die kommunizierenden Geräte im IoT geht. Mit Hilfe messtechnischer Werkzeuge sollen sich die vernetzten Systeme schneller auf den Markt bringen lassen. Typische Systeme und Anwendungen für das IoT sind:

  • Smart Home und Smart Building: Die Vernetzung aller Einrichtungen in Häusern in Verbindung mit Haushaltstechnik, Energiemanagement, Unterhaltung, Sicherheit und Einzelhandel sowie verbesserte Energie- und Kosteneffizienz für eine angenehme Lebens- und Arbeitsumgebung,
  • Smart Wearables: Neue Möglichkeiten, wie Objekte miteinander kommunizieren, damit sich nahtlos in Mode- und Sensortechniken integrieren lassen. Der Fokus liegt auf eine geringe Leistungsaufnahme, Bauform und flexible Materialien,
  • Connected Car: Mobile Kommunikation in Autos, LKWs und Drohnen mit Schwerpunkt Flottenmanagement, Teileverfolgung, nutzungsbasierter Versicherung, Diebstahlschutz und Fahrzeugwartungsservices bis hin zum autonomen Fahren,
  • Health Care: Medizinische Geräte, Überwachungstechniken sowie klinische Biosensoren verändern die Gesundheitsbranche. Die Ursache von Krankheiten soll sich besser verstehen lassen, um gezielt behandeln zu können,
  • Industry Automation: Eine industrielle Revolution, indem sie Produktivität und Effizienz steigern. Die Herstellung wird intelligenter, flexibler und dynamischer und
  • Smart Energy: Neue Werkzeuge überwachen und messen die Energieaufnahme, damit sich dieser optimieren lässt.

Für Entwickler der drahtlosen und drahtgebunden Komponenten kommen unterschiedliche Aufgaben hinzu. Messgerätehersteller wie Rigol bieten Geräte, mit denen sich IoT-Komponenten entwickeln und testen lassen. Ein Schwerpunkt bei der IoT-Entwicklung ist, den Leistungsverbrauch zu überblicken.

Als Beispiel dient eine batteriebetriebene IoT-Komponente, die mit Sensoren und Aktoren ausgerüstet ist und erfasste Daten beispielsweise per Bluetooth überträgt. Die IoT-Komponente soll nur dann Aktiv agieren, wenn es notwendig ist und sonst im Schlafmodus sein. Solche Komponenten werden immer kleiner und leichter. Deshalb ist neben dem Leistungsverbrauch auch die mechanische Integration der Einzelbauteile sehr anspruchsvoll.

Hierbei hilft es, die Signalintegrität der Bussysteme zu überprüfen. Zu guter Letzt ist die hochfrequente Übertragung über Bluetooth ein Schwerpunkt der Messanforderung.

Artikelfiles und Artikellinks

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44663077)