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Smart Factory Wie das Industrial Internet of Things einfach umgesetzt werden kann

Redakteur: Katharina Juschkat

RS Components (RS) bietet eine Reihe von Lösungen und Produkte an, mit denen Unternehmen einfach und kosteneffektiv zur Smart Factory umrüsten können sollen. Damit will der Distributor ihnen die Nutzung des Industrial Internet of Things eröffnen.

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Die Anlage muss nicht immer komplett ausgetauscht werden. RS bietet Komponenten zum Nachrüsten, um aus einer gewöhnlichen Anlage eine Smart Factory zu machen.
Die Anlage muss nicht immer komplett ausgetauscht werden. RS bietet Komponenten zum Nachrüsten, um aus einer gewöhnlichen Anlage eine Smart Factory zu machen.
(RS Components)

Das Industrial Internet of Things (IIoT) könnte einer der Träger der nächsten industriellen Revolution werden. Es beruht darauf, dass einschlägige Daten über die Herstellung gesammelt werden. High-Level Software Suites arbeiten diese Daten dann auf und führen Entscheidern genau die Informationen zu, die sie für Echtzeiturteile für den effektiven Betrieb ihrer Anlagen benötigen. Dieser Datenstrom kann mit allen Teilen der Wertschöpfungskette geteilt werden. Die Folge: Rohstoffen und Ersatzteile können in der Fertigungs- und Prozesssteuerung effektiver eingesetzt werden. Außerdem kommt die Möglichkeit zur laufenden Fernwartung im Feldeinsatz dazu.

Keine Umgestaltung, sondern bestehende Netzwerk-Infrastrukturen einbinden

RS bietet dem Anwender zwei primäre Ansätze, um die Fähigkeiten des IIoT zu nutzen. Keiner von ihnen ist mit erheblichen Investitionen oder komplexen Umgestaltungen bestehender Systeme verbunden. Nutzer können entweder die Fähigkeiten der modernen SPS-Technologien voll ausschöpfen oder einfach bestehende Netzwerk-Infrastrukturen in modernen Kommunikationssysteme einbinden.

„Industrielle Automatisierungssysteme und IT-Infrastrukturen sind komplex. Wenn neue Technologien verfügbar werden, können Ingenieure und Techniker nicht einfach alle Wurzeln kappen und wieder völlig von vorn anfangen. RS führt daher eine Reihe von Produkten ein, um das Internet der Dinge mit bestehenden Systemen zu verbinden. Wenn ein installierter Sensor oder eine SPS über eine serielle Schnittstelle bereits kommunikationsfähig entwickelt worden ist und vielleicht Modbus als natives Protokoll nutzt, können diese Daten für IoT-Systeme übersetzt und nutzbar gemacht werden“, erklärt Paolo Carnovale, Category Marketing Manager, Automation & Control bei RS.

Schnittstellen für industrielle Kommunikation

Von der Ersatz-SPS/Controller-Perspektive her betrachtet bietet RS eine Reihe von Optionen von führenden Lieferanten, einschließlich des Siemens SIMATIC S7-1200 + HMI KP300 Starter Kit. Es bietet eine Kommunikationsschnittstelle, die den hohen Standard der industriellen Kommunikation erfüllt. Hinzu kommt das Magelis SCU HMI Controller Starter Kit von Schneider Electric. Es stellt einen Panel-PC dar, der Ethernet-Konnektivität für die nahtlose Integration in größere Netzwerke bietet.

Software-Lösungen gibt es auch in Form von Groov des Anbieters Opto 22. Groov ist eine webbasierte System-Bedienoberfläche, die fast alles miteinander verbindet, entweder als eigenständige Hardware-Appliance oder als PC-basierter Server für Windows. Vermittlungseinheiten können genutzt werden, um bestehende Systeme innerhalb der Ethernet-Umgebung zu verwenden. Ein Beispiel dafür ist der ED-204 Ethernet-Medienkonverter von Brainboxes. Er dient dazu, Steuerungen mit PC-basierter Datenerfassung und Analyse-Lösungen zu verbinden.

Ethernet-Fähigkeit keine Grundvoraussetzung für IoT

Ethernet-fähige Sensoren und Geräte, wie beispielsweise die AX8 von Flir, werden immer alltäglicher. Durch EtherNet/IP und Modbus TCP-Konnektivität können diese Geräte Analysen und Ergebnisse von Benachrichtigungen direkt mit einem größeren automatisierten System teilen. Doch Ethernet-Fähigkeit ist keine Grundvoraussetzung für das IoT. Dies zeigt der Pyro-NFC-Infrarot-Temperatursensor von Calex. Dieser Sensor ist über ein NFC-kompatibles Smartphone vollständig konfigurierbar, das dann als Brücke zum größeren Netzwerk wirkt.

Ingenieure und Technikern will RS auf diese Weise eine breite Palette von Optionen eröffnen, um Verbindungen im Sinne der Smart Factory aufzubauen. Die Spannweite reicht von der diskreten Automatisierung über die werksweite Anlagensteuerung und Prozesssteuerung bis zur Fernsteuerung und -überwachung. Auch die älteste Bestandslösung kann in irgendeiner Weise mit der Datenautobahn verbunden werden. Entscheider sollen dadurch einen größeren Spielraum für wichtige operative Verbesserungen und Leistungssteigerungen erhalten.

Dieser Artikel erschien zuerst auf unserem Partnerportal elektrotechnik.

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