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Bundesforschungsministerin eröffnet Future Work Lab

Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Wanka eröffnete Anfang Februar das Future Work Lab in Stuttgart. „Wir wollen den Wandel zur Industrie 4.0 gestalten, mit neuen Ideen und nach unseren Vorstellungen von guter Arbeit. Das Future Work Lab ist dafür ein idealer Ort.“ Die Ministerin betont, dass Deutschland führend in der Digitalisierung sei – aber daran arbeiten müsse, diesen Status zu halten. „ Wissenschaft und Wirtschaft müssen zusammenarbeiten, wir brauchen aber auch den öffentlichen Dialog mit den Bürgern“, sagt Prof. Wanka.

Der Präsident der Fraunhofer Gesellschaft, Prof. Dr. Reimund Neugebauer, sagte: „Mit der industriellen Revolution wächst die digitale und physische Welt enger zusammen. Fraunhofer treibt diese Veränderungen mit Entwicklungen wie maschinellem Lernen, kognitiven Systemen und sicherer Mensch-Roboter-Kollaboration voran.“

„Technischer Fortschritt muss sozialen Fortschritt bedeuten“

Als Vertreter der Sozialpartner stellten Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, und Dr. Stefan Wolf, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall, die Bedeutung des Future Work Labs heraus. Gewerkschaft und Arbeitgeber unterstützen das Projekt. „Technischer Fortschritt kann und muss auch sozialen Fortschritt bedeuten“, erklärt Hofmann. Gerade für KMU erhoffen sie sich mehr Potentiale für den digitalen Wandel.

Dr. Wolf relativiert die häufige Angst vor der Digitalisierung: „Man muss sich nur die richtige Studie heraussuchen, dann bekommt man entweder die Ergebnisse, dass der digitale Wandel tausende von Jobs bringt oder tausende von Arbeitsplätzen verloren gehen.“ Deshalb müssten die Bedürfnisse der Beschäftigen zwar berücksichtigt werden, an erster Stelle diene die Arbeit jedoch einem unternehmerischen Zweck und müsse sich danach richten.

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Future Work Lab“ wird mit Mitteln des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm „Innovationen für Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Für das Jahr 2018 plane das Bundesforschungsministerium zudem ein Wissenschaftsjahr „Zukunft der Arbeit“. (kj)

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal elektrotechnik erschienen.

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