Smart Replenishment

Wenn die Kaffeemaschine selbst für Bohnen-Nachschub sorgt

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Die Allgemeinheit muss noch überzeugt werden

In der Praxis gebe es noch weitere Hürden zu nehmen, bis das „Smart Replenishment“ sein volles Potenzial entfalten könne. Zunächst gibt es bisher nur wenige Geräte mit Schnittstellen zu Herstellern von Nachfüllprodukten. Und wenn bereits Schnittstellen existieren, sind diese aufwendig zu nutzen, heißt es. Und es existierten noch Probleme mit der Datengenauigkeit. Andererseits sind wegen der riesigen Menge an Daten, die von intelligenten Geräten gesammelt werden und dann gespeichert, analysiert und verwertet werden wollen, viele skeptisch. Hier müssten Kompetenzen und Erfahrungswerte teilweise erst noch erworben werden. Verbraucher hegten natürlich auch Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre ihrer Daten und zögerten, ihre Kaufentscheidungen an Unternehmen abzugeben.

Das gläserne Kundenverhalten soll vieles verbessern

Sandria Weißhuhn sieht dennoch eine Zukunft für diesen jungen Trend: „Sind die Anfangsschwierigkeiten aus dem Weg geräumt, verspricht ‚Smart Replenishment‘ für Hersteller und Lieferanten spannende neue Geschäftsmodelle.“ Hersteller können nun nicht nur direkte Verbindungen zu ihren Kunden aufbauen. Sie erhalten auch tiefe Einblicke in Nutzungsweise und Verbrauchsmuster, verstehen die Bedürfnisse ihrer Kunden also insgesamt besser. Lokale Einzelhändler, die sich einbinden lassen, könnte die Ausführung von Lieferungen mehr Widerstandsfähigkeit gegen die wachsende Konkurrenz im Online-Handel bringen, so ein weiterer Gedanke über die Vorteile.

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