Digitalisierung Welche Technologien für das Metaverse wichtig sind

Quelle: Pressemitteilung

Vom 28. Februar bis zum 3. März fand der Mobile World Congress (MWC) in Barcelona statt. Das Unternehmen Nokia fasst im Rahmen der Veranstaltung sechs Entwicklungen zusammen, die bedeutend für das Metaverse sein könnten.

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Wie wird sich das Metaverse in den nächsten Jahren entwickeln? Nokia nennt sechs aus seiner Sicht entscheidende Themen.
Wie wird sich das Metaverse in den nächsten Jahren entwickeln? Nokia nennt sechs aus seiner Sicht entscheidende Themen.
(Bild: Adobe Stock)

Das Telekommunikationsunternehmen Nokia hat im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona sechs Entwicklungen ausgemacht, die das Metaverse in seiner Entwicklung beeinflussen könnten. Unter dem Metaverse wird das verschmelzen der physischen und virtuellen Welt verstanden.

5G als Grundlage für das Metaverse

Nokia nennt Prognosen, wonach die 5G-Netze bis 2025 etwa ein Drittel der Weltbevölkerung abdecken könnte. Dies sei ein wichtiger Wegbereiter für Augmented Reality- und Virtual Reality-Services. Wer überall auf das Metaverse zugreifen möchte, braucht auch möglichst überall einen Highspeed-Internetzugang.

Das „Internet of Everything“

Während sich „Internet of Things“ (IoT) auf physische Objekte konzentriert, soll sich das „Internet of Everything“ (IoE) auf Menschen, Objekte, Daten und Prozesse konzentrieren können. Nokia beruft sich dabei auf eine Studie von Market Watch. Demnach liege der geschätzte Wert des IoE innerhalb von zwei Jahren bei 39 Billionen Dollar weltweit. Im Metaverse könnte IoE bei Avataren, digitalen Zwillingen und Live-Daten eine entscheidende Rolle spielen.

Der Einsatz von KI „ein Muss“

Im Hinblick auf künstliche Intelligenz zitiert Nokia den KI-Experten Aaron Boasman-Patel vom TM Forum: „Der Einsatz von KI ist für Telekommunikationsanbieter nicht länger eine Option, sondern ein Muss.“ Anbieter sollten demnach lernen, den Business Case für alle Implementierungen zu verstehen und sich auf Bereiche konzentrieren, in denen KI den größten Einfluss haben kann. Es sei entscheidend, damit schon jetzt die Grundlage für künftige Technologien zu legen.

Daten an der Edge verarbeiten

Damit die Latenzzeiten verkürzt werden können, müssen Daten vor Ort, also an der Edge verarbeitet werden. Mobilitätsbeschränkungen von immersiven Technologien wie VR können so laut Nokia beendet werden. Diese flexiblen Infrastrukturen könnten die Zukunft des Metaverse einläuten, so Nokia. Das Unternehmen zitiert zu diesem Thema Vijai Karthigesu, CEO von Swarmio: „Damit ein Metaverse [...] funktionieren kann, brauchen wir jedoch ein hochgradig verteiltes Edge-Computing-Netzwerk mit niedriger Latenz und einer hohen Bandbreite für die letzte Meile.“

Sinnhaftigkeit bestimmt die Zukunft

Arbeitnehmer würden verstärkt den Sinn in ihrer Arbeit suchen. Der Klimawandel werde deshalb in der Arbeitswelt für eine immer größere Rolle sorgen und somit auch für eine möglichst grüne Digitalisierung, um Unternehmen nachhaltiger zu machen. Laut Nokia werden Konnektivität und digitale Produkte eine große Rolle dabei spielen, um Transporte sowie den Energie- und Ressourcenverbrauch zu verringern.

Blockchain für Dienstleistungen

Die virtuelle Währung kann im Metaverse neue Dienstleistungen unterstützen, so Nokia. Das Unternehmen bezieht sich dabei auf den Bericht „The Metaverse: Web 3.0 Virtual Cloud Economies“ von Greyscale. Dieser kommt zu dem Schluss, dass der Wert von virtuellem Land, Waren und Dienstleistungen bereits im Jahr 2025 über 400 Milliarden Dollar erreichen könnte.

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