Rennsport und Industrie - Klare Ziele bringen IoT-Projekte voran

Was IoT und Rennsport gemeinsam haben

| Autor / Redakteur: Christian Dornacher / Redaktion IoT

Rennsport und Industrie - Klare Ziele bringen IoT-Projekte voran
Rennsport und Industrie - Klare Ziele bringen IoT-Projekte voran (Hitachi Vantara)

Rennsport und Industrie haben mehr Gemeinsamkeiten, als man vermutet. Vor allem, wenn es um das Sammeln und Auswerten von Daten mittels IoT geht.

Was haben der Rennsport und das Internet der Dinge gemeinsam? Eine ganze Menge: Im Rennsport wird seit vielen Jahren IoT-Technologie genutzt, um Telemetriedaten der Boliden zu sammeln und auszuwerten, Fahrzeugsimulationen durchzuführen und zahlreiche Informationsquellen zusammenzuführen. Ziel ist es, die entscheidende Sekunde pro Runde schneller zu werden, mehr Rennen und schließlich auch Meisterschaften zu gewinnen. Als Sponsor und Technologiepartner des Penske Racing Teams in der US-IndyCar-Serie hat Hitachi hier große Erfahrung und zahlreiche Erfolge vorzuweisen. 

Die Industrie kann vom Rennsport lernen

Klassische IoT-Projekte und -Lösungen können von der Vorgehensweise aus dem Rennsport viel lernen. Die Herausforderungen und natürlich auch die erwarteten und erhofften Ergebnisse sind zwar andere, die Ansätze sind aber sehr ähnlich.  Eine große Gemeinsamkeit ist der Zeitdruck. In der IndyCar-Serie hat das Team typischerweise zwei Wochen zwischen den Rennwochenenden Zeit, um Verbesserungen am Fahrzeug umzusetzen. Diesen konkreten Zeitdruck hat die klassische Industrie vielleicht nicht, aber auch hier bewegen sich die Projektlaufzeiten mittlerweile eher im Wochen- als im Monatsrhythmus – und dann werden Ergebnisse erwartet.

Ähnlich wie im Rennsport ist es auch in der Industrie wichtig, sich klare, realisierbare Ziele zu stecken. Was bei einem Rennwagen die Rundenzeiten und die Standfestigkeit des Fahrzeug sind, entspricht in einer Fertigungsstraße Effizienz, Predictive Maintenance und Dynamic Scheduling.

Im Rennsport wird das Fahrzeug typischerweise durch Tuning und die Optimierung einzelner Komponenten verbessert. Die Fahrer sollen diese Maßnahmen dann in schnellere Rundenzeiten umsetzen, manchmal nur im Bereich von Hundertstelsekunden. Bei der Anpassung spielen die Telemetriedaten, aber auch die Rückmeldungen des Fahrers eine große Rolle. Das Feedback für die Entwicklung unterscheidet heute einen guten von einem herausragenden Racer. Der dreifache Indianapolis 500 Sieger Helio Castroneves vom Team Penske, mit dem Hitachi zusammenarbeitet, ist einer der besten im US-Rennsport.

Das Zusammenspiel von IT & OT entscheidet

In der industriellen Fertigung entscheiden das Zusammenspiel der einzelnen Fertigungsschritte, die Interaktion zwischen Mensch  und Maschine und daraus resultierend die Funktion der Fertigungsstraße über die Effektivität und Produktivität einer Anlage. Aus dem Rennsport können die Betreiber vor allem lernen, dass auch kleine Verbesserungen, die relativ schnell umgesetzt werden können, konkrete Vorteile bringen. Feintuning und die permanente Optimierung kleiner Stellschrauben kann durchaus die gewünschten Ergebnisse liefern. Die erzielten Verbesserungen können dann mit den „Stakeholders“ im Unternehmen diskutiert werden, um weitere Anpassungen vorzunehmen und die erzielten Erfolge entsprechend zu vermarkten.

Allerdings darf bei aller Digitalisierung auch der Faktor Mensch nicht unterschätzt werden: Produktionsunternehmen können sich glücklich schätzen, wenn sie für ihre Fertigungsstraßen ihren eigenen „Helio Castroneves” finden, der dank immenser Erfahrung und umfangreichem Know-how weiß und spürt, wie eine Anlage auf Veränderungen reagiert. Bei dem immer komplexeren Zusammenspiel von Informationstechnologie und operativer Technologie (IT und OT) kann das auch ein externer Partner wie Hitachi sein. Mit Team Penske peilen wir den Sieg in der IndyCar-Serie an. Für Produktionsunternehmen kann eine Verbesserung der Wettbewerbssituation ein ähnlicher Erfolg sein. Auf geht’s!

 

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