IoT-Strategien

Was das Internet der Dinge für die IT bedeutet

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Mit diesen konkreten Schritten können Unternehmen sensible Daten schützen

Welche konkreten Schritte kann ein Unternehmen machen, um sensible Daten zu schützen?

Um das Sicherheitsmanagement zu vereinfachen und dennoch die sensiblen Daten ihres Unternehmens zu schützen, sollten Sie folgende Schritte unternehmen:

Schaffen Sie zuerst eine Netzwerklösung, um Automatisierung zu ermöglichen. Die Automatisierung kann Probleme angehen, sobald sie entstehen, eine sofortige Behebung ermöglichen und so die Reaktionszeit verkürzen. So werden mögliche Netzwerkausfälle oder Schäden durch einen Angriff stark reduziert.

Führen Sie als nächstes ein Security Information and Event Management (SIEM) ein. Das IoT macht es wichtiger denn je, dass Sicherheitsmaßnahmen verstärkt und eingehalten werden und Probleme einfach und effizient gelöst werden. SIEM bietet rund um die Uhr Überwachungsdienste für die IT. Sicherheits- und Betriebsvorfälle werden erkannt, indem forensische und Echtzeitdaten mit Netzwerkgeschwindigkeit registriert werden.

Etablieren Sie im letzten Schritt neue Datenschutzregelungen. Aus rechtlichen und verwaltungstechnischen Gründen ist es wichtig, neue Richtlinien einzuführen. Es liegt in der Verantwortung der IT-Abteilung, sicherzustellen, dass die Richtlinien eingehalten und nur freigegebene Geräte und Technologien genutzt werden.

Welche Tipps können Sie IT-Fachleuten geben, damit sie sicherstellen können, dass ihre Infrastruktur auf das IoT vorbereitet ist?

Am wichtigsten ist, dass die IT-Abteilungen den Datenverkehr genau überwachen können – nicht nur den Netzwerkdatenverkehr, sondern auch den Anwendungs-Verkehr. Traditionelle Ansätze wie NetFlow haben weiterhin ihre Berechtigung, aber der Traffic des IoT, muss sich stärker mit einem Bewusstsein für Anwendungen befassen, statt nur den Datenverkehr zu überwachen und zu verwalten.

Es sollte auch die Qualität der Dienste überwacht werden. Dabei ist zu bedenken, dass die Antwortfähigkeit für IoT-Geräte hierbei wichtiger ist als traditioneller Bandbreitenverbrauch durch Dinge wie Videos. Paradoxerweise sind Wartezeiten und Erreichbarkeit wichtigere Themen als die Beschränkung des Traffics. Es ist außerdem wichtig, die Verwaltung von IP-Adressen unter Kontrolle zu bekommen und sich auf IPv6 vorzubereiten.

Inwiefern müssen sich ITOA und IT-Management weiterentwickeln, um das IoT zu unterstützen?

Das IoT bringt mehr Geräte, Endpoints und Daten mit sich, die durch die IT verwaltet und überwacht werden müssen, um Betriebsbereitschaft, Leistungsfähigkeit der Anwendungen und geschäftliche Produktivität sicherzustellen. Dafür müssen die IT-Verwaltung und ITOA-Lösungen robuster sein. Im Idealfall sollte ITOA ein Teil der Netzwerk- und Systemverwaltung werden. Die Firmen werden nämlich nach Komplettlösungen mit ausgereiften Analysefähigkeiten verlangen, die auf die Bedürfnisse der IT zugeschnitten sind.

Eine reine Datensammlungs-Plattform oder gar ein Metrik-Dashboard reichen nicht mehr aus. Die IT-Verwaltungssysteme werden mehr Daten auswerten müssen als jemals zuvor, und diese Daten in prägnante, nützliche Informationen umwandeln, die den IT-Profis dabei helfen können, Leistungsprobleme zu lösen. Im Zeitalter des IoT kann die IT nur mit Hilfe einer umfassenden Verwaltungslösung mit der benötigten Breite und Tiefe an Informationen versorgt werden, die benötigt werden, um Geräte, Anwendungen und Netzwerke zu unterstützen.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal Security Insider.

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