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Dieser Beitrag ist im Rahmen des Themenspecials "Industrie 4.0" erschienen.

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Studie VR/AR VR und AR werden Realität

| Redakteur: Elisa Mundt

Die Technologien Virtual Reality und Augmented Reality haben sich stark weiterentwickelt und bieten neue Anwendungsbereiche für Unternehmen. Eine Studie gibt Einblick, wie diese Unternehmen und Wirtschaft verändern.

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Wie weit sind die Anwendungen aus dem Bereich der virtuellen und erweiterten Realität?
Wie weit sind die Anwendungen aus dem Bereich der virtuellen und erweiterten Realität?
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Eine neue Studie von PTC gibt Einblick in die zukünftigen Entwicklungen und den Einsatz von virtueller Realität (VR) und augmented Realität (AR). Es wurde untersucht, wie diese Technologien Unternehmen dabei helfen können, ihre Arbeitsweise zu verändern, Kunden und Kollegen zu engagieren und ihre Einnahmen zu steigern. Zudem zeigt die Studie Auswirkungen auf die Wirtschaft auf.

AR-Technologie ist ausgereift

Weder virtuelle noch erweitere (engl. "augmented") Realität sind neue Technologien. Doch es gibt zwei übergreifende Trends, die dafür sorgen können, dass ihr Einsatz erheblich zunimmt:

  • Die wirtschaftlichen Vorteile sind jetzt deutlich attraktiver und die technologischen Fortschritte schaffen eine verbesserte Benutzererfahrung.
  • Die Nutzererfahrungen mit VR und AR mögen in der Vergangenheit schwerfällig gewesen sein. Die Hard- und Software wurde weiterentwickelt. Die Inhalte können nun ausgefeilter aufbereitet werden und die verbesserte Konnektivität eröffnet eine neue Reihe von geschäftlichen Anwendungsfällen.

5G unterstützt VR/AR-Technologien

Die von den 5G-Netzen versprochenen Geschwindigkeiten von 10 Gigabit pro Sekunde werden mit ziemlicher Sicherheit die VR-und AR-Technologien vorantreiben. Durch die schnellere Datenübertragung wird die Latenzzeit geringer und eine reibungslose, reichhaltige und fesselnde Benutzererfahrung möglich. 5G wird auch bedeuten, dass die Geräte nicht mehr so abhängig von eingebauter Datenverarbeitung oder -speicherung sind, da diese stattdessen in die Cloud verlagert wird. Dies senkt die Kosten und ermöglicht benutzerfreundlichere Designs.

Welche Branchen profitieren von der AR-Technologie?

Vom Gesundheitssektor über die Produktion bis hin zum Handel und der Konsumgüterindustrie werden alle Branchen von virtueller und erweiterter Realität profitieren. Denn VR- und AR-Technologien können nicht nur Prozesse und Abläufe effizienter gestalten, sondern auch die Art und Weise, wie Menschen zusammenarbeiten.

Es gibt verschiedene Einsatzmöglichkeiten für diese Technologien:

  • Dank AR- und VR-Technologien wird die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen erleichtert. Außerdem können Unternehmen in virtuellen Umgebungen zusammenzuarbeiten. Das spart viel Zeit und Geld. Automobilunternehmen nutzen beispielsweise die virtuelle Realität, um die Zeit zwischen dem ersten Entwurf und der physischen Modellierung von Wochen auf Tage zu verkürzen.
  • Im weltweiten Gesundheitssektor helfen AR- und VR-Technologien bereits heute in der Ausbildung von Ärzten. Sie können hautnah an Operationen teilhaben zu lassen, ohne selbst im OP stehen.
  • Im Bereich Weiterbildung und Entwicklung werden beispielsweise sehr realistische Trainingsszenarien erzeugt.
  • VR und AR erhöhen die Effizienz und Produktivität von Mitarbeitern, zudem unterstützen sie bei der Verbesserung von Prozessen. Ingenieure können beispielsweise über eine AR-Schnittstelle Informationen in Echtzeit erhalten, um Probleme schnell zu identifizieren und Reparaturen rasch auszuführen.

Viele Unternehmen erkennen die Chance, neue Einnahmequellen zu schaffen und bestehende auszubauen. Obwohl dies durch einen soliden Business Case untermauert werden muss, kann der Einsatz von VR und AR auch dazu beitragen, ein Unternehmen als innovativ und zukunftsorientiert innerhalb seiner Branche zu positionieren. Dies trägt wiederum dazu bei, Geschäftspartner, Investitionen und Talente anzuziehen.

Einfluss von AR/VR auf Arbeitsalltag

Aktuell beeinflussen VR und AR rund 824.000 Jobs weltweit. Bis 2030 könnte sich diese Anzahl auf 23,4 Millionen erhöhen. In Deutschland käme dann jeder hundertste Arbeitnehmer mit dieser Technologie in Kontakt.

Unternehmen sollten die Entwicklung von VR- und AR-Technologien weiterverfolgen. Es ist sinnvoll, sich dabei auf die Lösung geschäftskritischer Probleme zu fokussieren, wie beispielsweise

  • die Verbesserung der Sicherheit,
  • die Reduktion der Kosten,
  • oder die Beschleunigung der Produktentwicklung.

Dabei ist es besonders wichtig, die Anwender ins Zentrum zu rücken und eine positive Nutzererfahrung zu schaffen.

Die AR/VR Marktstudie von PTC können Sie kostenfrei auf ptc.com abrufen.

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