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Voller Durchblick voraus: Predictive Maintenance

| Redakteur: Sebastian Human

Predictive Maintenance ist nur eines von vielen hervorragenden Beispielen für einen sinnvollen Einsatz von IoT-Technologien. Sie erlaubt Vorhersagen über künftige Zustandsveränderungen und verlängert die Lebensdauer von Maschinen – das zahlt sich aus.

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Gerade in schwer zugänglichen Bereichen kann Predictive Maintenance Zeit und Ressourcen sparen.
Gerade in schwer zugänglichen Bereichen kann Predictive Maintenance Zeit und Ressourcen sparen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Wie kaum eine andere Technologie repräsentiert Predictive Maintenance die Möglichkeiten, die das Internet of Things bietet. Auf Basis maschineller Zustandsdaten werden präzise Rückschlüsse auf das technische Wohlbefinden von Anlagen und somit eine proaktive Wartung möglich. Die Echtzeit-Verarbeitung dieser Daten erlaubt Prognosen, die eine ressourcenschonende, bedarfsgerechte Wartung und gleichzeitig die Reduktion von Ausfallzeiten versprechen. Zusätzlich zur Interpretation von Sensordaten greift eine Kombination aus Echtzeit-Analysetechnik und In-Memory-Datenbank ineinander, um die Zugriffsgeschwindigkeit auf die Daten zu maximieren.

Vorausschauend Ausfallzeiten vermeiden

Spezielle KI-Controller zur Maschinenautomatisierung sind bereits in der Lage, Steuerungsfunktionen von Fertigungslinien und Geräten eines Produktionsstandortes mit einer auf künstlicher Intelligenz basierenden Datenverarbeitung in Echtzeit zu kombinieren. Ein solcher Controller generiert dann Datenmodelle aus Korrelationsanalysen und hilft so, das Risiko von Geräteschäden und Stillstandzeiten automatisiert zu minimieren.

Konkret wird es einem Maschinenhersteller beispielsweise möglich, aus Sensorinformationen über steigende Temperaturen abzuleiten, dass die Maschine bei weiterem Anstieg Schaden nehmen oder ganz ausfallen könnte. Um einem kostspieligen Produktionsstillstand zuvorzukommen, kann der Betreiber in dieser Situation via Fernzugriff umgehend die Drehzahl des Motors und in der Folge auch die Temperatur reduzieren. Ein anderer Einsatzzweck ist die sensorbasierte Überwachung von Wasserrohren, die es ermöglicht, potenzielle Leckstellen zu identifizieren und diese proaktiv zu versorgen.

Bei all dem, darf nicht übersehen werden, dass die Implementierung von Predictive Maintenance keineswegs ad-hoc erfolgen muss. Auch noch nicht vollständig vernetze Produktionsumgebungen können schrittweise fit für die vorausschauende Wartung gemacht werden.

Doch für wen kommt Predictive Maintenance eigentlich in Frage? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden und wie kann die Technologie zur Umsatzsteigerung genutzt werden? Angesichts der zunehmenden Vernetzung der Industrie kann man von einem umfassenden Überblick zum Thema nur profitieren.

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