Narrowband IoT

Vodafone aktiviert Maschinen-Netz

| Redakteur: Jakob Schreiner

Vodafone CEO Hannes Ametsreiter mit einem Multi-Sensor für das Maschinen-Netz
Vodafone CEO Hannes Ametsreiter mit einem Multi-Sensor für das Maschinen-Netz (Bild: Vodafone)

Der Startschuss für das neue Schmalband-Netz für das IoT vom Mobilfunkanbieter Vodafone ist bereits in Düsseldorf gefallen. Bis zum Ende des Jahres 2018 sollen dann 13 deutsche Metropolen an das „Maschinen-Netz“ angeschlossen sein.

Vodafone treibt den Ausbau seiner Narroband-IoT-Infrastruktur voran. Im Dezember aktivierte der Mobilfunkanbieter sein sogenanntes „Maschinen-Netz“ erstmals in Düsseldorf, teilte das Unternehmen mit. Noch im Januar soll Berlin an das Netz angeschlossen werden, bis zum Ende des Jahres sollen es 13 weitere deutsche Metropolen sein.

„Wir bauen die Infrastruktur fürs Internet der Dinge. Unser neues Maschinennetz macht Sachen smart – und vereinfacht Alltag und Arbeitsleben“, sagte Vodafone-Chef Hannes Ametstreiter. Das Netz soll neue Anwendungen für Alltagsgegenstände und in der industriellen Produktion ermöglichen. Beispielsweise können sich dann Pfandautomaten, Mülleimer oder Staubsauger melden, wenn sie voll sind.

Vodafone setzt dabei auf eine optimierte LTE-Variante, die nach eigenen Angaben auch Daten an Orte überträgt, wo der Mobilfunk sonst nur schwer empfangen werden kann: also hinter dicken Hauswänden oder unter der Erde. Es ist vor allem für die Übertragung kleinerer Datenmengen geeignet. Dabei sollen sich die eingesetzten Sensoren Batterielaufzeiten von bis zu zehn Jahren haben, die eine Datenübertragung auch ohne externe Stromversorgung ermöglichen.

Der Konkurrent Telekom betreibt bereits seit dem zweiten Quartal 2017 ein ähnliches Schmalbandnetz in verschiedenen europäischen Ländern und will den Ausbau weiter vorantreiben.

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