Veranstaltungstipp Virtuelle Innovationsschau „Industrial Pioneers OWL“ zeigt Entwicklungen für KMU

Redakteur: Katharina Juschkat

In einer virtuellen Veranstaltungsreihe mit Ausstellung in Themenräumen zeigen sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Ostwestfalen-Lippe vom 19. April bis 4. Mai. Das soll den OWL-Gemeinschaftsstand auf der Hannover Messe ersetzen.

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Statt einem Auftritt auf der digitalen Hannover Messe hat sich der OWL-Gemeinschaftsstand für einen eigenen Auftritt entschieden.
Statt einem Auftritt auf der digitalen Hannover Messe hat sich der OWL-Gemeinschaftsstand für einen eigenen Auftritt entschieden.
(Bild: it‘s OWL Clustermanagement GmbH)

Auf der virtuellen Innovationsschau „Industrial Pioneers OWL“ zeigen vom 19. April bis 4. Mai verschiedene Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Netzwerke aus Ostwestfalen-Lippe ihre neuesten Entwicklungen für die Digitalisierung im Mittelstand.

Insgesamt werden 72 Lösungen in zehn virtuellen Themenräumen vorgestellt, die Interessierte erkunden können. Zudem gibt es ein Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Expertengesprächen und digitalen Führungen.

Diese virtuelle Veranstaltungsreihe soll den OWL-Gemeinschaftsstand auf der Hannover Messe ersetzen. Da die Messe in diesem Jahr nur digital stattfindet, haben sich Veranstalter und Partner für ein eigenes Format nach der Messe entschieden.

Zehn virtuelle Themenräume: Was erwartet Besucher

In jedem Raum sind sechs bis zwölf Impulse zu finden, die in Form eines Videos, einer interaktiven Webseite oder einer 3D-Animation präsentiert werden. Nach folgenden Themenfeldern ist die virtuelle Veranstaltung unterteilt:

  • Maschinelles Lernen
  • Digitaler Zwilling
  • Digitale Plattformen
  • Industrial App Marketplace
  • Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt
  • Digitale Transformation
  • Open Innovation
  • Zirkuläre Wertschöpfung
  • Smart Food Technologies
  • Zukunftstechnologien Bau

Zum Beispiel ist im Industrial App Market Place ein Marktplatz zu sehen, auf dem Unternehmen Apps für Industrie 4.0 und später auch weitere Automatisierunganwendungen vorstellen und kaufen können. Dahinter stehen Wago, Phoenix Contact, Weidmüller, OWL Maschinenbau, das Centrum Industrial IT und weitere Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Endanwender können Maschinenbetreiber, Maschinenbauer, Systemintegratoren oder App-Entwickler sein. Hier im Themenraum erhalten Besucherinnen und Besucher einen Überblick über den Entwicklungsstand des Marktplatzes, eine virtuelle Ansicht des Demonstrators und unterschiedliche Anwendungsbeispiele.

Und im Themenraum Digitale Plattformen können Besucher sehen, wie sich Unternehmen in der Plattformökonomie aufstellen können. Ein Plattform-Navigator bietet Unternehmen die Möglichkeit, eine erste Orientierung in der Plattformökonomie zu erhalten. Er besteht aus dem Plattform-O-Maten und dem Plattform-Radar. Mit Hilfe des Plattform-O-Maten können Unternehmen eine erste Selbsteinschätzung vornehmen und erhalten darauf aufbauend Handlungsempfehlungen für die Entwicklung einer eigenen Plattformstrategie. Diese können sie dann mit Hilfe des Plattformradars konkretisieren und Anwendungsfälle ermitteln.

Veranstaltungsprogramm an 10 Tagen

An zehn Tagen erwartet Besucher ein Veranstaltungsprogramm, bei dem Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Netzwerke Herausforderungen und Anwendungen zu den Themenfeldern vorstellen und diskutieren. Das ist das Programm:

  • Montag, 19. April: Virtuelle Eröffnungsveranstaltung - Bilanz der Hannover Messe
  • Dienstag, 20. April: Maschinelles Lernen
  • Mittwoch, 21. April: Digitaler Zwilling
  • Donnerstag, 22. April: KI in der Arbeitswelt und Digitale Transformation
  • Freitag, 23. April: Smart Food Technologies
  • Montag, 26. April: Industrial App Marketplace
  • Dienstag, 27. April: Open Innovation
  • Mittwoch, 28. April: Zirkuläres Wirtschaften
  • Donnerstag, 29. April: Digitale Plattformen
  • Dienstag, 4. Mai: Zukunftstechnologien Bau

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