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Dieser Beitrag ist im Rahmen des Themenspecials "Industrie 4.0" erschienen.

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VR/AR Virtual und Augmented Reality in der digitalen Lehre

Autor / Redakteur: Eva Tritschler / Vivien Deffner

Virtuelle und Erweiterte Realität (VR/AR) soll an den Hochschulen in Nordrhein-Westfahlen stärker in der Lehre und Forschung integriert werden. Auch eine Zusammenarbeit der Hochschulen auf dem Gebiet VR/AR soll zukünftig verbessert werden. Ein Projekt mit diesen Zielen steht schon in den Startlöchern.

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Mit dem Projekt „AR/VR.nrw – Augmented und Virtual Reality in der Hochschullehre“ der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg soll Virtual und Augmented Reality mehr in die Lehre und Forschung integriert werden.
Mit dem Projekt „AR/VR.nrw – Augmented und Virtual Reality in der Hochschullehre“ der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg soll Virtual und Augmented Reality mehr in die Lehre und Forschung integriert werden.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) entwickelt dafür in Zusammenarbeit mit vier weiteren Projektpartnern eine Software, die später mit einer Open-Source-Lizenz zur Verfügung steht. Darüber hinaus werden Lernszenarien erarbeitet und Services für Hochschulen implementiert, die Lehrenden bei der Nutzung und Entwicklung eigener AR-VR-Lehr- und Lerninhalte Unterstützung bieten sollen. Bevor die Software mit Autorenwerkzeugen frei zur Verfügung gestellt wird, soll sie während des Projektzeitraums auch erprobt werden. Außerdem werden Dokumentationen der Software, Handbücher und Tutorials sowie Beratungen durch Projektpartner angeboten, um die Implementierung von AR und VR bei den Hochschulen zu erleichtern und zu unterstützen.

Integration von AR und VR in die Lehre

Dadurch wird die Grundlage geschaffen, um Hochschullehrenden und Studierenden die Entwicklung eigener AR/VR-Inhalte zu ermöglichen und so eine Integration der Technologie in die gesamte Hochschullandschaft Nordrhein-Westfalens voranzutreiben. „Wir möchten allen Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit geben, VR/AR in ihren Lehrveranstaltungen gewinnbringend einzusetzen, ohne dass dafür eine umfangreiche Fachexpertise notwendig ist“, sagt Prof. Dr. André Hinkenjann von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der die Leitung in diesem Vorhaben hat. Der open-Source-Ansatz dient darüber hinaus einer kontinuierlichen und differenzierten Weiterentwicklung der Software. Denn künftige Forschungen und Entwicklungen zu AR und VR in der Lehre können so auf einem vorhandenen System aufsetzen und die interdisziplinäre Forschung in NRW anregen.

Projekt mit hochschulübergreifender Zusammenarbeit

Das Projekt „AR/VR.nrw – Augmented und Virtual Reality in der Hochschullehre“ wird in dem Programm „Digitale Werkzeuge in der Hochschullehre“ des NRW-Wirtschaftsministeriums und der Digitale Hochschule NRW (DH.NRW), einer Kooperationsgemeinschaft der 42 Hochschulen des Landes, für die Dauer von drei Jahren mit insgesamt 1,54 Millionen Euro gefördert. AR und VR haben sich in den letzten Jahren zu Schlüsseltechnologien für verschiedenste Anwendungen entwickelt. Das Projekt zielt darauf ab, die Technologien nun stärker in Lehre und Forschung zu integrieren und für eine hochschulübergreifende Zusammenarbeit nutzbar zu machen.

Projektpartner der H-BRS sind die RWTH Aachen, die Hochschule Hamm-Lippstadt und die Universität Wuppertal. Neben diesem Projekt fördern Land und DH.NRW vier Anträge anderer Verbundpartner. Das Land schafft mit der Förderlinie die Möglichkeit, die Lern-Management-Systeme der Hochschulen konsequent weiterzuentwickeln und Anforderungen der Online-Lehre oder digitalen Prüfungen gerecht zu werden. Die dabei entstehenden Open-Source-Lösungen können die Partner in der DH.NRW standortspezifisch anpassen.

* Eva Tritschler arbeitet im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

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