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I40 Diskussion

Vierpunktwas? Industrie 4.0-Initiativen treffen in Fulda auf den Mittelstand

| Autor/ Redakteur: Redaktion IoT / Nikolas Fleschhut

Am Freitag vergangener Woche haben sich in Fulda auf dem Firmengelände von EDAG Vertreter der wichtigsten Branchenverbände und Geschäftsführer aus dem Mittelstand getroffen, um Fortschritte, Herausforderungen und Probleme in der Durchführung von Industrie 4.0 zu diskutieren. Industry of Things war als exklusiver Medienpartner mit dabei.

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( Bild: Pixabay )

Eingeladen von der EDAG Production Solutions GmbH & Co. KG folgten Vertreter der Plattform Industrie 4.0, des Innovationszentrums aber auch des Mittelstands dem Ruf aus Fulda, um sich an einem sehr angeregten Gespräch über den Status Quo von Industrie 4.0 vor allem im Mittelstand selbst zu beteiligen.

Mit von der Partie waren:

  • Dr. Daniel Senff, stellvertretender Leiter Plattform I40
  • Philip Ramin, Co-Founder des Innovationszentrum für Industrie 4.0
  • Ralf Schubert, geschäftsführender Gesellschafter der Gerhard Schubert GmbH
  • Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer Effizienzcluster Management GmbH
  • Wido Fath, Gesellschafter der Fath Gruppe
  • Rainer Wittich, Geschäftsführer EDAG Production Solutions GmbH & Co. KG

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Wie erreichen wir den Mittelstand?

Im Zentrum der Diskussion stand die Frage, warum alle Vorstöße, unter anderem die der Bundesregierung, den Mittelstand nicht erreichen. Die Beteiligten waren sich dabei in den meisten Punkten einig. Mittelständische Unternehmer fühlen sich demnach nur selten abgeholt, was vor allem – so mutmaßte die Runde, in der auch Vertreter des Mittelstandes anwesend waren – daran liegt, dass die Diskussion überwiegend akademisch geführt wird und an der Realität der Unternehmer und damit auch an deren Problemen vorbei geht.

Vielmehr sollte der tatsächliche Nutzen einer regen Beteiligung an den Gesprächen und vor allem die Umsetzung von Industrie 4.0 heraus gestellt werden. Die anwesenden Mittelständler haben hier vor allem die Einsparpotentiale der Digitalisierung und den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit vorne an gestellt. Eine Diskussion über die Definition des Begriffs Industrie 4.0 empfand keiner der Anwesenden als zielführend. „Die Diskussionen darum, was der Begriff Industrie 4.0 umfasst sind zu theoretisch und zu akademisch. Viel wichtiger ist es, die dahinter liegenden Konzepte zu verstehen und konkrete Projekte umzusetzen, um die nötigen Erfahrungen zu sammeln“ so Phillip Ramin. Alle weiteren Kernaussagen finden Sie in unserer Bildergalerie.

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