Strategischer Einkauf

Vier Millionen Dollar für KI-Unternehmen scoutbee

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die scoutbee-Führungscrew): Gregor Stühler, Prof. Dr. Christian Heinrich, Fabian Heinrich und Lee Galbraith.
Die scoutbee-Führungscrew): Gregor Stühler, Prof. Dr. Christian Heinrich, Fabian Heinrich und Lee Galbraith. (Bild: Louisa Marie Summer)

Scoutbee erhält im Rahmen einer See-Finanzierung eine Kapitalspritze von vier Millionen Dollar. Scoutbee macht mit seiner KI-basierten Lieferantenplattform die Vernetzung von Zulieferern transparent und zentralisiert Ausschreibungsprozesse.

Das Würzburger Technologieunternehmen scoutbee, Betreiber einer Lieferantenplattform, konnte sich im Rahmen einer von HV Holtzbrinck Ventures und 42CAP angeführten Seed-Runde vier Millionen Dollar Wagniskapital sichern. Zu den weiteren Investoren gehört der amerikanische Fund Toba Capital, der von Vinny Smith, dem ehemaligen CEO von Quest Software, gegründet wurde. Das eingesammelte Kapital fließt in die technische Weiterentwicklung des Produkts und die Eröffnung eines Standorts in den USA. Die scoutbee-Plattform, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basiert, macht die Vernetzung von Lieferanten transparent.

Mit KI gegen die Intransparenz des Zuliefermarktes

In der Internationalisierung sieht die scoutbee-Geschäftsführung einen wichtiger Schritt in der Digitalisierung des Multi-Milliarden-Dollar Marktes des strategischen Einkaufs. Mit seinem Angebot möchte scoutbee zentralen Herausforderungen dieses Marktes begegnen: Intransparente Lieferketten, hohe Aufwendungen für die Recherche und Identifizierung passender Lieferanten und Dienstleister sowie fragmentierte Kommunikation zwischen Zulieferern und Unternehmen.

KI: Scoutbee auf Platz 1 beim Businessplan Wettbewerb

Künstliche Intelligenz

KI: Scoutbee auf Platz 1 beim Businessplan Wettbewerb

16.07.18 - Auf Platz 1 beim Businessplan Wettbewerb Nordbayern landete das Würzburger Start-up Scoutbee. Das junge Unternehmen unterstützt Einkäufer mithilfe Künstlicher Intelligenz beim Finden neuer Lieferanten und bei der Optimierung ihrer Lieferantenbeziehungen. lesen

Dazu hat das Würzburger Technologieunternehmen inzwischen vier Milliarden Datensätze aggregiert und über neun Millionen Profile für die Suche geschaffen. Durch den erfolgreichen Einsatz der Plattform von Kunden wie Audi oder Bosch Rexroth kann scoutbee bereits jetzt siebenstellige Umsatzzahlen vorweisen.

Scoutbee bietet eine digitale Lieferantenplattform an, die Unternehmen die Suche nach passenden Zulieferern wesentlich erleichtert. Sie fungiert als globale Suchmaschine, mit der Einkäufer passende Lieferanten identifizieren und das Ausschreibungsverfahren digital abwickeln können. Die von scoutbee eigens entwickelte Künstliche Intelligenz unterstützt alle Phasen dieses Prozesses: Sie sammelt und aggregiert Datensätze, erstellt auf dieser Basis Lieferantenprofile und klassifiziert diese anhand ausgewählter Parameter für den Nutzer.

Zentralisierter Zugriff auf die Lieferkette

„Wir sind begeistert, HV Holtzbrinck Ventures, 42CAP und Toba Capital an Bord zu haben. Wir können nicht nur von ihrem finanziellen Investment, sondern vor allem von ihrer ausgewiesenen Expertise in der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle profitieren“, erläutert Lee Galbraith, Mitgründer von scoutbee. „Mit scoutbee haben wir eine Plattform entwickelt, die Unternehmern einen transparenten und zentralisierten Zugriff auf ihre eigene Lieferkette bietet und somit den strategischen Einkauf digitalisiert“, sagt Gregor Stühler, Mitbegründer und Entwickler der Plattform. Zum Management-Team gehören neben Stühler und Galbraith (ehemaliger Lidl-Executive) auch Supply-Chain-Experte Prof. Dr. Christian Heinrich sowie der ehemalige Rocket Venture Director Fabian Heinrich.

Mit Künstlicher Intelligenz auf Lieferantensuche

scoutbee

Mit Künstlicher Intelligenz auf Lieferantensuche

08.08.17 - Das Start-up scoutbee darf sich seit dem 21. Juni 2017 mit dem Titel „Bestes Startup Würzburgs 2017“ schmücken. In einem spannenden Pitch konnten Gründer Gregor Stühler und Co-Gründer Prof. Dr. Christian Heinrich im 2. Würzburger Startup Wettbewerb überzeugen. Was der Newcomer "macht", hat Industry of Things im Gespräch mit den beiden Firmenchefs herausgefunden. lesen

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