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Industrie 4.0 in der Prozessindustrie Vier Beispiele, wie es Industrie 4.0 von der Vision in die Praxis schafft

Autor / Redakteur: Dipl.-Ing. Sabine Mühlenkamp / Jörg Kempf

Industrie 4.0: viele Schlagwörter, viele Mitredner, viele Konzepte – dies ist die Vorstellung vieler, wenn es um das derzeitige Lieblingswort der Medien geht. Dabei gibt es längst praktische Beispiele, wie ein Blick in vier verschiedene Branchen zeigt. Der Beitrag betrachtet die Ist-Situation, zeigt mögliche Anwendungen auf, beleuchtet aber auch die Hindernisse.

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Was ist eigentlich mit Industrie 4.0 alles möglich? Beispiele aus prozessnahen Branchen liefern Denkanstöße.
Was ist eigentlich mit Industrie 4.0 alles möglich? Beispiele aus prozessnahen Branchen liefern Denkanstöße.
(Bild: © Sergiy Serdyuk - Fotolia)

Ganz klar: Bei Industrie 4.0 sollen Sensoren, Aktoren, Maschinen und Werkstücke, Roboter und Anlagen so miteinander kommunizieren, dass die Produktion flexibler und effizienter wird. Aufgaben, die heute noch zentral über ein Leitsystem verarbeitet werden, können in Zukunft von Sensoren, Aktoren, Maschinen und anderen Komponenten übernommen werden. Diese sollten sich so vernetzen, dass zumindest ein Teil der Aufgaben (etwa Wartungen oder eine Umstellung auf einen Produktwechsel) von diesen selbst gesteuert werden kann.

Der Unterschied zu bisherigen Systemen ist zum einen ihre stärkere Vernetzung (Daten werden zukünftig auch unternehmens- und standortübergreifend ausgetauscht werden). Zum anderen wird die Geschwindigkeit zunehmen, in der die einzelnen Teilnehmer ihre Daten und Informationen austauschen. Das Ziel ist es, in Echtzeit zu kommunizieren.