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Dieser Beitrag ist im Rahmen des Themenspecials "Industrie 4.0" erschienen.

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Kinexon UWB: Conti auf dem Weg zum automatisierten Materialfluss

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die Kinexon Industries GmbH unterstützt Continental mit Ultrabreitband-Lokalisierungstechnologie. Bereits wenige Monate nach der offiziellen Inbetriebnahme konnte der Automobilzulieferer im Werk Regensburg die ersten Erfolge verbuchen. Unter anderem haben sich die Durchlaufgeschwindigkeiten erhöht.

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Einer der kleinsten für die Industrie spezialisierten UWB-Sensoren von Kinexon. Seine Stärke ist das Tracken von Objekten in großer Anzahl. Er lässt sich auf verschiedene Weisen an Ladungsträgern aller Art anbringen. Die Batterie hält bis zu fünf Jahre.
Einer der kleinsten für die Industrie spezialisierten UWB-Sensoren von Kinexon. Seine Stärke ist das Tracken von Objekten in großer Anzahl. Er lässt sich auf verschiedene Weisen an Ladungsträgern aller Art anbringen. Die Batterie hält bis zu fünf Jahre.
(Bild: Kinexon)

Der Anteil des Umsatzes, der von Smart Factories generiert wird, steigt weltweit. Bis 2023 sollen intelligente Fabriken einen Beitrag von rund 1,5 Billionen US-Dollar zur Weltwirtschaft leisten. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Smart Factories@ Scale“ von Capgemini. Ganz vorne mit dabei: Deutschland soeie der Automobilzulieferer Continental.

Das Unternehmen verfolgt die „Smart Factory“ als firmenumfassendes Zukunftsprojekt. Im Rahmen dessen sollen häufig auftretende Routinen und Prozesse optimiert werden, um die Kosten zu reduzieren, die Effizienz zu steigern und die Produktionsgeschwindigkeit zu erhöhen. Das größte Potenzial, um diese Ziele zu erreichen, liegt im Materialfluss.

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Nahtlose Integration von IoT-Plattform und Daten

Von der Warenannahme bis zur Auslieferung der Endprodukte – um den Materialfluss nahtlos zu digitalisieren, zu vernetzen und zu automatisieren, versorgt Kinexon den Automobilzulieferer mit seiner Echtzeit-Lokalisierungstechnologie, die auf Ultrabreitband (UWB) basiert. Sie ermöglicht es, alle am Materialfluss beteiligten Komponenten - Objekte aller Art sowie Maschinen - mithilfe stationärer Anker und mobiler Tags nahtlos, störungsfrei und zentimetergenau in Echtzeit zu tracken.

Die Lokalisierungsdaten lassen sich über die Plattform „RIoT“ (Real Time Internet of Things) von Kinexon live analysieren und wertschöpfend steuern. 360-Grad-Konnektivität ermöglicht zudem die Integration von Plattform und Daten in die bestehende IT-Landschaft des Kunden.

„Weil wir auf UWB-Technologie setzen, haben wir null Interferenzen mit anderen Netzen. Im Vergleich zu anderen Lokalisierungstechnologien wie Bluetooth oder WLAN ist UWB damit störungsfrei“, sagt Oliver Trinchera, Mitgründer und Geschäftsführer der Kinexon Industries GmbH.

Rund 30.000 Quadratmeter Fläche werden mit Ultrabreitband getrackt

„Wir waren auf der Suche nach einem industrie- und logistikerfahrenen Full-Stack-Anbieter mit hochpräziser UWB-Technologie und Softwareplattform aus einer Hand“, so Benjamin Fieger, Strategic Area Lead bei Continental Regensburg. „Kinexon erfüllte diese hohen Anforderungen und bringt zudem die Kapazitäten für einen globalen Roll-out mit. Dazu zählen etwa ein zuverlässiger 24/7-Support, Agilität und Konnektivität. Das besondere Plus: Die IoT-Plattform RIoT ist sowohl für den Admin als auch den Endnutzer intuitiv und individualisierbar.“

Von der Planung bis hin zum going live vergingen weniger als zwei Monate. Heute werden ein Logistikzentrum und drei Fertigungsbereiche mit rund 30.000 Quadratmeter Fläche mit der Ultrabreitband-basierten Lokalisierungstechnologie in Echtzeit getrackt. Bereits nach wenigen Monaten konnte laut Conti die Fertigungsqualität gesichert, die Durchlaufgeschwindigkeit erhöht und die Produktionseffizienz verbessert werden.

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