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Dieser Beitrag ist im Rahmen des Themenspecials "Industrie 4.0" erschienen.

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Projekt CAB Unternehmen den Zugang zu virtuellen Technologien erleichtern

| Redakteur: Jürgen Schreier

Das Projekt CAB: Cyber Access Baden-Württemberg untersucht konkrete Anwendungen von virtuellen Technologien. Ziel ist es, Unternehmen für VR-, AR- und MR-Technologien zu interessieren und ihnen den Zugang zu erleichtern.

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Anhand von Use Cases soll im Rahmen des Projekts CAB Unternehmen die konkrete Nutzung von VR, AR und MR leichter gemacht werden.
Anhand von Use Cases soll im Rahmen des Projekts CAB Unternehmen die konkrete Nutzung von VR, AR und MR leichter gemacht werden.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Das Projekt CAB: Cyber Access Baden-Württemberg untersucht Anwendungen von virtuellen Technologien mit dem Ziel den Zugang für Unternehmen zu erleichtern. Zwei Veröffentlichungen unterstützen Unternehmen bei ihrem Weg von der Theorie in die praktische Umsetzung. Eine Umfrage soll weitere wichtige Beiträge erfassen. Das Projekt wird von den Clustern microTEC Südwest, VDC Fellbach und bwcon geleitet.

Erfahrungsberichte zu virtuellen Technologien werden gesammelt

Das Aufzeigen der Möglichkeiten für Firmen hinsichtlich des Einsatzes von virtuellen Technologien im Unternehmen ist ein essentieller Bestandteil des Projekts CAB. Hierfür hat CAB eine „Sammlung von Erfahrungsberichten“ veröffentlicht, die Beispiele aus diversen Firmen mit unterschiedlichen Anwendungsszenarien aufzeigt. Mehr Informationen zum Projekt und zum Download der Erfahrungsberichte.

Verteilte, kollaborative Virtual-Reality(VR)-, Augmented-Reality(AR)- und Mixed-Reality(MR)-Umgebungen ermöglichen die interaktive Zusammenarbeit in Echtzeit und über Distanz in einer gemeinsamen 3D-Szene. Diese 3D-Szene kann das in der VR/AR/XR gehaltene Positions-, Struktur-, Verhaltens- und Prozedurwissen also standortunabhängig verfügbar machen.

CAB sorgt für Durchblick bei verteilten XR-Kollaborationsplattformen

Anwendungsgebiete sind verteilte Design-Besprechungen, Trainings, Assistenzsysteme oder die Kommunikation mit Kunden, etwa für die virtuelle Abnahme. Vorteile verteilter VR/AR/MR-Anwendungen liegen in der Reduktion von Reisekosten und -zeiten, in der Beschleunigung von Reaktionszeiten und Entwicklungszyklen sowie in der Verringerung von Fehlerquoten.

Mittlerweile gibt es weltweit einige Dutzend verfügbarer Lösungen am Markt. Das VDC Fellbach hat diese innerhalb des Projekts CAB aufgeführt und in einer Infografik visualisiert.

Das erste große Unterscheidungsmerkmal stellt die Einordnung nach VR und AR dar. Weiterhin kann eine Unterteilung nach dem Anwendungsfokus, wie etwa Engineering, Architektur, Design oder Training, erfolgen. AR adressiert in erster Linie - aber nicht nur - Assistenz-Anwendungen. Daneben gibt es Collaborative Workspaces, die anwendungsunabhängig („cross-sectoral“) sind.

CAB-Umfrage: Extended Reality in Unternehmen

Interessant wird in Zukunft sein, die sozialen Plattformen zu beobachten, hinter denen teils Großkonzerne und Plattformbetreiber stecken. Die Frage ist, ob diese sich - ähnlich wie die Game-Engine-Hersteller, auch dazu entschließen, nicht nur den privaten Konsumenten anzusprechen, sondern auch den prospektiven professionellen Nutzer.

Um einen besseren Eindruck von unterschiedlichsten Anwendungen von virtuellen Technologien im Unternehmen zu erhalten, hat CAB darüber hinaus eine Umfrage vorbereitet, die sowohl die Vorteile als auch Schwierigkeiten einer Implementierung von virtuellen Technologien zusammentragen soll.

Alle Unternehmen, die bereits virtuell tätig sind, können in der Befragung ihre Erfahrungen miteinbringen und eine Stellungnahme tätigen (ca. zehn Minuten). Die Ergebnisse werden anonym im „Leitfaden zur Nutzung von virtuellen Technologien“ am Ende des Projekts veröffentlicht. Hier geht es zur Umfrage: https://mst.ea-survey.de.

Die hier präsentierte Arbeit wurde im Rahmen des vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg geförderten Projekts „Cyber Access Baden-Württemberg (CAB)“ geleistet. Das Projekt CAB unterstützt die Integration von kollaborativen Anwendungen der virtuellen, erweiterten und gemischten Realität in Baden-Württembergs Unternehmen. Dabei werden kollaborative Anwendungsszenarien erprobt. Das Projekt Cyber Access Baden-Württemberg wird gefördert durch:

microTEC Südwest e.V

microTEC Südwest e.V. (bis 2015 MST BW e.V.) wurde auf Initiative des Wirtschaftsministeriums des Landes im Jahre 2005 gegründet. Der Fachverband microTEC Südwest e.V. fördert die Mikrosystemtechnik in der industriellen Umsetzung, in Forschung & Lehre sowie in der Ausbildung in Baden-Württemberg und ist gemeinnützig.

Dem Vorstand gehören an: Eckehardt Keip (Vorsitz), Dr. Ludger Bodenbach, Dr. Stefan Finkbeiner, Prof. Dr. Peter Post, Prof. Dr. Jürgen Rühe und Prof. Dr. Volker Saile. Geschäftsführerin ist Dr. Christine Neuy.

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