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5G-Forschung

TU Dresden, RWTH Aachen und Ericsson starten 5G-Projekt

| Redakteur: Lisa Marie Waschbusch

Am Donnerstag unterzeichneten die TU Dresden, die RWTH Aachen und Ericsson den Kooperationsvertrag für das Leuchtturmprojekt „National 5G Energy Hub“. Ziel des Projektes ist es, den 5G-Standard in die Energietechnik bringen.

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Am Donnerstag unterzeichneten die Kooperationspartner den Vertrag: (v.l.n.r.) Prof. Dr. Hans-Müller Steinhagen, Rektor der TU Dresden; Dr. Joachim Seifert, TU Dresden; Prof. Dr. Dirk Müller, RWTH Aachen; Herr Jan-Peter Meyer-Kahlen, Ericsson GmbH
Am Donnerstag unterzeichneten die Kooperationspartner den Vertrag: (v.l.n.r.) Prof. Dr. Hans-Müller Steinhagen, Rektor der TU Dresden; Dr. Joachim Seifert, TU Dresden; Prof. Dr. Dirk Müller, RWTH Aachen; Herr Jan-Peter Meyer-Kahlen, Ericsson GmbH
( Bild: TUD; IEEH )

Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags ist am Donnerstag das Leuchtturmprojekt „National 5G Energy Hub“ offiziell gestartet. Die Universitäten TU Dresden, RWTH Aachen und die Industrieunternehmen Ericsson und Deutsche Telekom starten nun nach eigenen Angaben in die erste Projektphase des dreiphasigen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Großprojektes.

Forscher aus dem Gebiet des Maschinenbaus, der Elektro- und der Kommunikationstechnik bündeln für die nächsten Jahre ihr Know-how und arbeiten gemeinsam an dem Ziel, den 5G-Mobilstandard für Anwendungen in der Energietechnik, mit speziellem Bezug zur Gebäudeenergietechnik, nutzbar zu machen.

Mit der Einführung der 5G Technologie in den kommenden Jahren könnten neue Möglichkeiten geschaffen werden, moderne funkbasierte Datenübertragungsverfahren auch für klassische Industrien anwendbar zu machen. Laut einer Pressemitteilung des Projektes könnte die Energietechnik davon profitieren, da mit der Energiewende zukünftig viele kleinteilige, dezentral verteilte Anlagen in die bestehende Infrastruktur integriert werden müssen.

Unterstützung durch assoziierte Partner

Im Rahmen der Projektphase I widmen sich die Projektpartner der strukturellen Einführung funkbasierter Datenübertragungsverfahren in die Energietechnik. Dabei soll die gesamte Bedarfskette von der thermisch orientierten Gebäudeversorgung bis hin zum elektrischen Verteilnetz betrachtet werden. Unterstützt werden die Kernpartner durch die assoziierten Partner E.ON, Techem, die Landeshauptstadt Dresden sowie den VDZ.

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