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Vernetzung Trumpf eröffnet dritte Smart Factory

Redakteur: Katharina Juschkat

Am Stammsitz in Ditzingen hat Trumpf seine dritte Smart Factory eröffnet. Dort stellt das Unternehmen jetzt vollvernetzt Blechteile her und zeigt interessierten Unternehmen Einstiegsmöglichkeiten in eine vernetzte Fabrik.

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Trumpf eröffnet seine dritte Smart Factory, diesmal am Stammsitz in Ditzingen.
Trumpf eröffnet seine dritte Smart Factory, diesmal am Stammsitz in Ditzingen.
(Bild: Trumpf Group)

Der Werkzeugmaschinenhersteller Trumpf hat an seinem Stammsitz in Ditzingen eine Smart Factory eröffnet. In der neuen Fabrik werden ab sofort Blechteile für seine Werkzeugmaschinen produziert. Die Smart Factory in Ditzingen ist die dritte vernetzte Fabrik von Trumpf. In Chicago, USA, und in Taicang, China, stehen die anderen.

30 Maschinen miteinander vernetzt

In der neuen Smart Factory sind Schneid-, Biege- und Schweißmaschinen, Großlager und fahrerlose Transportsysteme miteinander vernetzt. Insgesamt sind es 30 Maschinen, die untereinander kommunizieren. Gesteuert wird die Produktion aus dem Control Center, in dem alle wichtigen Kennzahlen in Echtzeit zusammenlaufen. Die Mitarbeiter werden von Assistenzsystemen unterstützt, eine Software erlaubt die Fabriküberwachung per Tablet, Smartphone oder Smartwatch.

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Gerade in Zeiten von kleineren Losgrößen ist die Vernetzung der entscheidende Wettbewerbsvorteil für Blechfertiger.

Heinz-Jürgen Prokop, CEO Werkzeugmaschinen bei Trumpf

Außerdem dient die Smart Factory als Vorführzentrum für Blechbearbeiter. Sie können sich dort Effizienzverbesserungen beim Schneiden, Biegen, Stanzen und Schweißen in einer realen Produktion ansehen. Das soll nicht nur für große Unternehmen interessant sein: So können etwa kleine Firmen durch Einstiegslösungen wie einem KI-basierten Absortierassistenten zu besseren Ergebnissen kommen. In der Smart Factory geht es darum, wie Kunden ihre Fertigung schrittweise weiter vernetzen können.

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