Registrierungspflichtiger Artikel

Adrenalinschub für Industrie 4.0 Trilateraler Schulterschluss in Sachen Digitalisierung

Redakteur: Jürgen Schreier

Deutschland, Frankreich und Italien rücken bei der Digitalisierung im Bereich der Industrie enger zusammen. In Turin wurde jetzt eine trilaterale Initiative auf den weg gebracht. Drei Arbeitsgruppen sollen die Themen Standards, KMU und politische Rahmenbedingungen voranbringen.

Firma zum Thema

Mit TIA Portal V14 (Totally Integrated Automation) verkürzen Maschinenbauer die Time-to-market und erhöhen Endkunden ihre Produktivität. Version 14 des Engineering-Frameworks beinhaltet diverse Funktionalitäten für Industrie 4.0.
Mit TIA Portal V14 (Totally Integrated Automation) verkürzen Maschinenbauer die Time-to-market und erhöhen Endkunden ihre Produktivität. Version 14 des Engineering-Frameworks beinhaltet diverse Funktionalitäten für Industrie 4.0.
(Bild: Siemens)

Deutschland, Frankreich und Italien arbeiten bei der Digitalisierung ihrer Fertigungsindustrien ab sofort eng zusammen. Bereits im März 2017 hatten Vertreter der nationalen Initiativen Plattform Industrie 4.0 (Deutschland), Industry du Futur (Frankreich) und Piano Industria 4.0 (Italien) im Rahmen des Kongresses "Digitising Manufacturing in the G20" in Berlin Gespräche über eine verstärkte Kooperation geführt. Seither wurde ein konkreter Kooperationsplan erarbeitet und am 20. Juni 2017 bei einer Auftaktveranstaltung in Turin verabschiedet.

Internationale Experten bearbeiten drei Themenfelder

Experten aus Industrie, Wissenschaft und Politik drei beteiligten Länder sollen nun jene Themen bearbeiten, auf die sich das gemeinsame Interesse der Kooperationspartner erstreckt: Standardisierung, die Einbindung kleiner und mittlerer Unternehmen inklusive der Entwicklung von Testbeds sowie die Unterstützung der Digitalisierungsaktivitäten auf der europäischen Ebene. Erste Ergebnisse werden für das erste Halbjahr 2018 erwartet .