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Digitalisierung

Tradition trifft Moderne: Papier wird digital

| Redakteur: Sebastian Human

Moleskine war bislang vor allem bekannt für seine Notizbücher und Papier-basierten Produkte. Warum das Unternehmen die digitale Transformation trotzdem nicht fürchtet.

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Um ihre Papier-basierten Produkte zu digitalisieren, tat sich Moleskine mit Dropbox zusammen.
Um ihre Papier-basierten Produkte zu digitalisieren, tat sich Moleskine mit Dropbox zusammen.
( Bild: Moleskine )

Auch im Geschäft mit Papier-basierten Produkten stiegen die Erwartungen der Kunden in den vergangenen Jahren und Innovationen waren gefragt. So sah sich das italienische Unternehmen schlussendlich mit der Notwendigkeit konfrontiert, digitale Themen für sich zu erschließen, und begann mit der Entwicklung von Apps, Zubehör für digitale Geräte sowie Schreibwerkzeugen.

Zentral zusammenarbeiten in der Cloud

Heute ist Moleskine unter anderem mit einer Bandbreite an digitalen Produkten, die zum Download verfügbar sind, am Markt vertreten. Um jedoch der Komplexität, die digitale Entwicklungszyklen mit sich bringen, gerecht zu werden, mussten sowohl neue Werkzeuge eingeführt werden als auch eine neue Kultur entstehen. „Mit dem Geschäftswachstum kam es für uns zu einer ganz natürlichen Expansion rund um den Globus", sagt Peter Jensen, Head of Digital Innovation bei Moleskine und erläutert weiter: „Das bedeutet, dass bei Projekten Menschen, Partnerschaften und sogar ganze Unternehmen aus den unterschiedlichsten Winkeln in Asien, Australien, Europa und Amerika mit einbezogen sind. Das unterstreicht die Notwendigkeit der nahtlosen Zusammenarbeit auf einer zentralen Plattform. Wir haben uns hierbei für Dropbox Business entschieden.”

Im Moleskine Digital Studio wird das App-Business mittlerweile erfolgreich über das Cloud-Kollaborations-Tool Paper von Dropbox koordiniert. „Damit alle Kollegen ihren Input einbringen konnten, teilten wir früher Inhalte via E-Mail”, schildert Jensen und fährt fort: „Weil nun alles an einem digitalen Ort in Dropbox Paper geschieht, können sich die Leute heute ohne Umwege an Projekten beteiligen, ganz unabhängig von Standort, Uhrzeit oder Arbeitsgerät. Das spart wertvolle Zeit!”

Auch das Engagement der Mitarbeiter kann durch die Möglichkeit, sich unmittelbar einzubringen, positiv beeinflusst werden. „Mit Dropbox Paper haben wir einen Weg gefunden unsere Mitarbeiter effektiv einzubeziehen. Das hat die Mitwirkung demokratisiert und die Zusammenarbeit vereinfacht.“ fasst Peter Jensen zusammen.

Digital und analog vereint

Da Moleskine und Dropbox gleichermaßen die Entwicklung und Verbesserung des produktiven Prozesses und kreativen Flows vorantreiben wollten, lag der Entschluss eines gemeinsamen Projekts nahe. So kommt es, dass Dropbox im Zentrum eines neuen Produkts von Moleskine steht. Entwickelt vom Digital Innovation Team erlaubt ein spezielles Notizbuch den Nutzern, Notizen und Zeichnungen von Papier in die Dropbox zu bringen – und zwar mit nur einer Handbewegung in einer Smartphone-App. Denn obwohl digitale Werkzeuge auf dem Vormarsch sind, finden Ideen für viele Menschen immer noch auf einem Blatt Papier ihren Anfang. Die Idee der beiden Firmen will die Brücke zwischen Papier und Bildschirm schlagen, indem es eine Möglichkeit schafft, Ideen mit Stift und Papier anzustoßen und sie digital weiterzuentwickeln, ohne Angst haben zu müssen, dass während dieses Prozesses etwas verloren geht. Mit einer entsprechenden App fotografiert man dann die beschriebene oder mit Zeichnungen gefüllte Seite, die sofort zum verknüpften Dropbox-Konto übertragen wird. Alle Aufnahmen werden in einem gesonderten Ordner auf Dropbox gespeichert, auf den sich von überall zugreifen lässt und der mit Kollegen oder Freunden geteilt werden kann.

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