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Industrie 4.0 in der Praxis (Folge 3)

Track & Trace - Rückverfolgbarkeit in Echtzeit

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Und so funktioniert Track & Trace: Alle Teile erhalten einen Barcode mit Seriennummern. Die Maschine generiert die entsprechenden Barcodes und Seriennummern automatisch. Auch ist es möglich, Barcodes im Nachhinein zu erzeugen und zu erfassen (Post-Assignments).

Jeder Komponente, jedem Halbfabrikat und jedem Produkt können mehrere Schlüssel zugeordnet werden. Beim Scannen eines beliebigen Schlüssels wird die Zugehörigkeit zum betreffenden Produkt vom Tracing ermittelt. Abhängigkeiten im Komponentenbaum werden dabei auch auftragsübergreifend erkannt. Der Werker muss keine bestimmte Seriennummer (Typenschild des Gehäuses oder Barcode einer bestimmten Komponente) einscannen, damit das Produkt richtig identifiziert wird – die Fehleranfälligkeit wird so deutlich reduziert.

Produkthistorie (Upstream Tracing)

Das Upstream-Tracing für die Produkthistorie ermittelt Fehlerquellen, indem alle bei der Entstehung eines fehlerhaften Endproduktes beteiligten Komponenten und deren qualitätsrelevanten Daten dargelegt werden. Die Upstream-Suche kann per Data-Matrix-Code (DMC) oder Barcode-Scanner im Office Client aufgerufen werden. Die übersichtliche Darstellung der Produkthistorie im Komponentenbaum - analog zur Stückliste - bietet beste Analyseperformance.

Verwendungshistorie (Downstream Tracing)

Bei Rückrufaktionen ermittelt sogenanntes Downstream-Tracing für eine lückenlose Verwendungshistorie alle betroffenen Seriennummern anhand von bestimmten Selektionskriterien. Unterstützt wird die Selektion nach allen qualitätsrelevanten Prozessparametern, nach bestimmten Rohmaterialchargen oder auch die Selektion nach am Arbeitsvorgang beteiligten Werkern, Maschinen oder Werkzeugen.

Bisher in dieser Serie erschienen:

Folge 1: Eine offene Brücke für Big Data

Folge 2: Schedule & Dispatch: Kapazitäten richtig planen

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