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IoT-Plattform ThingWorx baut Analysefähigkeiten und Cloud-Anbindung aus

| Redakteur: Franz Graser

Die PTC-Tochter ThingWorx hat die Version 7 ihrer gleichnamigen Internet-of-Things-Plattform vorgestellt. Insbesondere die Verwaltung vernetzter Produkte und die Analysefähigkeiten wurden erweitert. Darüber hinaus wurde die Anwendungsentwicklung vereinfacht.

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Smart Farming ist nur eine Beispielapplikation, die durch ThingWorx, eine Entwicklungs- und Anwendungsplattform für das Internet der Dinge, möglich wird.
Smart Farming ist nur eine Beispielapplikation, die durch ThingWorx, eine Entwicklungs- und Anwendungsplattform für das Internet der Dinge, möglich wird.
(Bild: PTC)

„Mit den neuen Funktionen erlaubt ThingWorx 7 den Entwicklern, die Potenziale des IoT einfacher auszuschöpfen, da es schnelles Prototyping und die effiziente Entwicklung von IoT-Anwendungen ermöglicht“, freut sich Rob Gremley, Präsident der Technology Platform Group bei PTC.

Die aktuelle ThingWorx-Version hat sich unter anderem der Verwaltung der vernetzten Geräte angenommen. Anpassbare grafische Dashboards lassen sich erstellen und konfigurieren, die dann im Betrieb den Zustand eines Geräts und die Aufgabe anzeigen, die ein vernetztes Gerät gerade erledigt. Dazu kommt eine flexible Schnittstelle, die es erlaubt, Meldungen aller angeschlossenen Produkte anzuzeigen. Falls ein Gerät nicht wie erwartet funktioniert, kann dies jederzeit abgelesen werden.

Darübger hinaus wurden die Analyseeigenschaften ausgeweitet. Die Entwicklung von ausgereiften Analysen, Vorhersagen und Empfehlungen innerhalb von ThingWorx-basierten Lösungen wurde vereinfacht und beschleunigt.

Weiters wurden moderne Plattformbausteine eingeführt, die die Entwicklung von Anwendungen für vernetzte Produkte vereinfachen. Entwickler können mit ThingWorx 7 ihre bevorzugten Entwicklungswerkzeuge wie Eclipse oder Werkzeuge für das Quellcode-Management wie Git einsetzen und damit schnell eigene IoT-Lösungen entwickeln und testen.

Last but not least wird ThingWorx schrittweise mit den führenden Cloud-Angeboten integriert. Den Anfang macht Amazon Web Services (AWS) für IoT, weitere werden folgen.Unternehmen können die AWS Geräte-Cloud nutzen, um Daten mit Geräten auszutauschen und die Geräte automatisch mit von ThingWorx zu konfigurieren. Da die Plattform mit weiteren Geräte-Clouds integriert wird, können sich Unternehmen demnächst unterschiedliche Kombinationen der verschiedenen Anbieter und ThingWorx zusammenstellen.

Marktbeobachter sehen diese Entwicklung positiv: „Mit diesen Erweiterungen von ThingWorx macht PTC bei IoT-Plattformen einen beeindruckenden Schritt nach vorne“, analysiert Carrie MacGillivray, Vice President IoT bei IDC: „Das kombinierte Angebot aus Technologie-Portfolios und starken Cloud-Komponenten, das sowohl Unternehmenskunden als auch Entwickler anspricht, stärkt die Position von ThingWorx in diesem Markt weiter.“

Dieser Artikel erschien zuerst auf unserem Partnerportal Elektronikpraxis.

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