Software-Framework

Thinglyfied-Stack verknüpft Sensoren mit dem IoT und der Cloud

| Redakteur: Franz Graser

(Bild: SSV Software Systems)

Der IoT-Stack Thinglyfied von SSV Software Systems erlaubt es, diverse Sensoren mit Cloud- und IoT-Plattformen zu verbinden. Die in Thinglyfied enthaltene Funktionalität besteht im Einzelnen aus Sensor-to-Cloud- und Sensor-to-App-Funktionsbausteinen.

Der IoT-Stack Thinglyfied von SSV Software Systems erlaubt es, diverse Sensoren mit Cloud- und IoT-Plattformen zu verbinden. Die in Thinglyfied enthaltene Funktionalität besteht im Einzelnen aus Sensor-to-Cloud- und Sensor-to-App-Funktionsbausteinen. Im ersten Fall werden Sensoren als vernetzte Geräte über externe sogenannte Docker-Container mit Clouds verbunden. Der Datenaustausch zwischen Sensor und Cloud lässt sich über eine einheitliche Benutzeroberfläche vor Ort bei der Inbetriebnahme oder über eine Internetverbindung konfigurieren. Die Benutzeroberfläche basiert auf grafischen Funktionsbausteinen und ist daher leicht verständlich. Spezialkenntnisse sind dabei nicht erforderlich.

Mit Hilfe der Sensor-to-App-Funktionen lässt sich ein Sensor direkt von einer Smartphone-App aus per Bluetooth Smart ansprechen. Die drahtlose Verbindung ermöglicht den Zugriff auf Konfigurationsdaten und aktuelle Messwerte. Diese Thinglyfied-App kann darüber hinaus per Internet mit einer Cloud kommunizieren, um Sensordaten weiterzuleiten oder auf die dort gespeicherte Sensorhistorie zuzugreifen.

Ein typisches Anwendungsbeispiel wären Füllstands- und Drucksensoren in Behältern, um automatisierte Logistikprozesse zu schaffen. Die Sensoren übermitteln den jeweils aktuellen Messwert bei jeder Änderung an eine Cloud. Dort wird der Messwert von einer Softwarekomponente entgegengenommen und auf bestimmte Grenzwerte geprüft. Wird etwa der Wert für den Mindestfüllstand unterschritten, verschickt die Cloud-Serviceplattform eine Auffüllbenachrichtigung an eine ERP-Software.

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