Softwarequalität

Testautomatisierung: Deutschland liegt vorn

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Die Budgets für Qualitätssicherung und Testing sinken bereits das zweite Jahr in Folge; jedoch sollen sie künftig wieder steigen. Von 35 Prozent und 31 Prozent des IT-Budgets in den letzten zwei Jahren auf 26 Prozent im Jahr 2017 zeigt der Abwärtstrend eine deutliche Verschiebung weg vom Personal und hin zu Hardware und Infrastruktur. Dafür werden aktuell 46 Prozent des Testbudgets eingeplant.

Mobile Anwendungen und Internet der Dinge fordern mehr Budget

Trotz dieses Rückgangs dürfte eine höhere Nachfrage nach Tests mobiler Anwendungen und im Internet der Dinge (IoT) zu einem Anstieg der Budgets bis 2020 auf 32 Prozent führen. Die Budgets für Testing schwanken stark je nach Unternehmen: von unter 10 Prozent des IT-Budgets bis zu mehr als 50 Prozent. Durch die

Umstellung auf intelligentere, automatisierte Testlösungen im gesamten Entwicklungsportfolio werden Unternehmen in der Lage sein, besser zu planen und mehr Effizienz aus ihren Budgets zu holen.

Das zunehmende Bedeutung von von Agile und DevOps fordert die traditionelle Struktur von Qualitätssicherung und Testing Teams heraus. Als Reaktion darauf verlagern Organisationen Testpersonal von zentralen Testing Centers of Excellence (TCoE) in einzelne Entwicklungsteams. Ziel ist die Schaffung von mehr Flexibilität. Allerdings bestätigen 99 Prozent der Befragten Komplikationen bei der Prüfung von Agile; 46 Prozent beklagen einen Mangel an Daten und instabile Umgebungen als größte Hürde. Ein neues Modell, bei dem TCoEs eine einheitliche Orientierung und die Basis für die Entscheidungsfindung rund um Werkzeuge und Plattformen bieten, entwickelt sich gerade.

Intelligente Testtechniken werden (zu) sparsam eingesetzt

Organisationen versuchen sich gerade an der intelligenten Testautomatisierung, um smarte Anwendungen und immer komplexerer IT-Landschaften zu bedienen. Mittels der effektiven Automatisierung können sie Qualität garantieren und dabei Testressourcen für neue Entwicklungsarbeit freigeben. Doch trotz greifbarer ROIs, wie ein schnellerer Markteintritt, nutzen nur 16 Prozent der Befragten die Automatisierung wirklich effizient. Die wichtigsten Herausforderungen, vor denen die Hälfte der Organisationen stehen, sind exponentiell wachsende Datensätze, fluide Anwendungen auf Basis von künstlicher Intelligenz und bevorstehende Regulierungen wie die DSGVO.

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