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Smarte Weihnachtsgaben Tablets lassen (Kinder-)Augen leuchten

| Redakteur: Jürgen Schreier

Noch kein Weihnachtsgeschenk? Dann sollten Sie mal ganz schnell in die Puschen kommen! Und falls Sie (noch) nicht wissen, was Sie - außer Socken resp. Parfüm - schenken sollen: Der Bitkom hat ein paar Tipps für Technikaffine auf Lager.

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"Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt mit seinen Gaben. Trommel, Pfeife und Gewehr, Fahn und Säbel und noch mehr. Ja ein ganzes Kriegesheer möcht’ ich gerne haben", reimte weiland Hoffmann von Fallersleben. Heute geht es unter dem Weihnachtsbaum erheblich friedlicher zu: Tablets, Fitnesstracker und Smartphones stehen ganz oben auf dem Wunschzettel.
"Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt mit seinen Gaben. Trommel, Pfeife und Gewehr, Fahn und Säbel und noch mehr. Ja ein ganzes Kriegesheer möcht’ ich gerne haben", reimte weiland Hoffmann von Fallersleben. Heute geht es unter dem Weihnachtsbaum erheblich friedlicher zu: Tablets, Fitnesstracker und Smartphones stehen ganz oben auf dem Wunschzettel.
(Bild: Pixabay / CC0 )

Socken, Doppelripp-Unterwäsche oder ein Eau de Cologne aus der Glockengasse: Das waren "anno tobak" die beliebtesten Weihnachtsgaben. Auch heute, im Digitalzeitalter, ist das noch das machbar. Da gibt es quietschbunte Happy Socks aus Schweden, Doppelripp von Schiesser ist (Rapper sei Dank!) mittlerweile Kult und auch bei 4711, dem altehrwürdigen Parfumeur, hat man einen Online-Shop und allerlei "abgefahrene" Duftnoten im Programm.

Trotzdem: So richtig Freude kommt bei vielen erst auf, wenn am Heiligabend der Tablet-Computer auf dem Gabentisch liegt. Da strahlen Kinderaugen und die der Erwachsenen ebenso. Denn am häufigsten steht die smarte Computer-Flunder auf Deutschlands Wunschzetteln. Jeder Dritte (34 Prozent) möchte dieses Jahr ein Tablet verschenken oder eines für sich selbst kaufen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage unter 1007 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Elektronische Produkte sind als Weihnachtgeschenke beliebt. So wollen in diesem Jahr sieben von zehn Bundesbürgern Elektronikprodukte verschenken oder sich selbst solche Geräte anschaffen.
Elektronische Produkte sind als Weihnachtgeschenke beliebt. So wollen in diesem Jahr sieben von zehn Bundesbürgern Elektronikprodukte verschenken oder sich selbst solche Geräte anschaffen.
(Bild: Bitkom)

Heiß begehrt - der Fitnesstracker

Und das sind die weiteren Objekte der Begierde: Für drei von zehn (31 Prozent) ein Fitnesstracker unter dem Baum liegen, fast jeder vierte (24 Prozent) will ein Smartphone zum Fest kaufen. „Smarte Technik fasziniert immer mehr Menschen und ist seit vielen Jahren beliebt für Weihnachtsgeschenke“, weiß Christian Kulick, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung.

So will jeder Fünfte (20 Prozent) Spielkonsolen zu Weihnachten schenken, ähnlich viele (19 Prozent) wollen sich einen Smart-TV zulegen. Für jeden siebten (14 Prozent) soll es eine Smartwatch zum Fest sein. Einen stationären Computer oder Laptop wollen sich 13 Prozent anschaffen. Für jeden neunten (11 Prozent) steht eine Virtual-Reality-Brille auf der Wunschliste. Dahinter folgen digitale Sprachassistenten (9 Prozent) und Haushaltsroboter (8 Prozent), die bestimmte Aufgaben rund um Haus und Garten wie etwa Saugen, Wischen oder Rasenmähen übernehmen können.

Die Drohne - erst am Beginn ihrer Karriere

Mit etwas Abstand sind auch Drohnen als Geschenk interessant. Drei Prozent wollen solche ferngesteuerten Flugroboter zu Weihnachten verschenken - aber die stehen, wenn man man ehrlich ist, auch erst am Anfang ihrer "Karriere". Kulick: "Tablets und Smartphones sind bereits Klassiker unter dem Weihnachtsbaum. Jetzt werden auch Sprachassistenten und Drohnen zunehmend gerne verschenkt."

Kurzum: Für viele Menschen ist Weihnachten das Fest der smarten Geschenke. Rund sieben von zehn Bundesbürgern (71 Prozent) wollen Elektronikprodukte verschenken oder sich selbst solche Geräte anschaffen.

In diesem Sinne: Smarte Weihnachten!

Ach so: Was ich mir wünsche? Ganz ehrlich, etwas total Analoges: "Edle Tropfen in Nuss" - seit 50 Jahren für mich "unwiderstehlich".

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