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T-Systems und Roambee bieten globalen IoT-Service

| Autor: Bernd Maienschein

T-Systems, die Großkundensparte der Deutschen Telekom, drängt mit Macht ins Internet der Dinge. Deutsche Telekom Strategic Investments, eine Beteiligungsgesellschaft der Telekom, investiert dazu 3,1 Mio. US-Dollar in das 2013 gegründete US-amerikanische Unternehmen Roambee aus dem Silicon Valley, dessen Tracking-Lösung auf der T-Systems-Plattform läuft.

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T-Systems und Roambee starten ihre Kooperation.
T-Systems und Roambee starten ihre Kooperation.
( Bild: Pixabay / CC0 )

Gegenstand der Kooperation von T-Systems und Roambee ist eine weltweit verfügbare Echtzeitlösung, mit der es möglich ist, Warensendungen nachzuverfolgen und den Zustand von Gütern und industriellen Anlagen zuverlässig zu überwachen. Dazu bringt Roambee seine Cloud-basierte Software-as-a-Service-(SaaS-)Lösung für Echtzeitberichte und vorausschauende Analyse (Predictive Analytics) in die Partnerschaft ein. Und dann sind da noch die „Bees“, zu Deutsch Bienen – Hardware in Form tragbarer, funkbasierter Sensorgeräte in den Abmessungen 130 mm × 80 mm × 25 mm, die gerade einmal 170 g wiegen. Der Kooperationspart von T-Systems beschränkt sich darauf, seinen Kunden die Lösung über die eigene skalierbare Cloud-Plattform aus hochsicheren Rechenzentren zur Verfügung zu stellen, streng nach deutschen Datenschutzvorgaben; ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Echtzeitalarme und automatische Gegenmaßnahmen

Die „Bienen“ und die Software erfassen große Datenmengen aus ERP-Systemen, Sensordaten und externen Datenströmen. Sie dienen vorausschauenden Analysen auf Basis von maschinellem Lernen, um die Betriebseffizienz zu erhöhen, die Kundenbindung zu stärken, Risiken einzudämmen und eine messbare Rendite (ROI) zu erreichen, wie T-Systems angibt.

Die Lösung eigne sich für zahlreiche Branchen. Beim Transport empfindlicher Pharma-Erzeugnisse etwa gebe Roambee jederzeit Auskunft zum Standort, der Temperatur und dem Zustand der Ware. Als Zusatzoption könnten Unternehmen Echtzeitalarme einstellen, falls bestimmte Daten vom Normwert abweichen. Auch Gegenmaßnahmen, wie die Temperatur zu senken oder zu erhöhen, ließen sich automatisiert einleiten.

Der Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal MM Logistik erschienen.

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