Suchen

IT-Monitoring Störungserkennung und Überwachung vernetzter IT-Systeme

Autor / Redakteur: Juliane Segedi* / Lea Täufer

Wie können vernetzte IT-Systeme sicher und störungsfrei betrieben werden? Eine Studie des Fraunhofer IAO will Unternehmen diese Herausforderung nehmen.

Firmen zum Thema

IT-Systeme, wie eine Cloud-Infrastruktur, erleichtern das Arbeiten und Koordinieren.
IT-Systeme, wie eine Cloud-Infrastruktur, erleichtern das Arbeiten und Koordinieren.
(Bild: Pixabay)

IT-Systeme, wie Cloud-Infrastrukturen, mobile Endgeräte, Software-as-a-Service, Virtualisierung und Microservices, sind in den letzten Jahren für den Geschäftsbetrieb vieler Unternehmen unverzichtbar geworden. Doch für viele Organisationen sind diese Systeme noch zu komplex, um Sie bereits vollständig einzusetzen und zu vernetzen.

Die Überwachung der vernetzten Systeme als Problem

Aufgrund der hohen Komplexität und Dynamik mancher vernetzten Systeme, wie etwa das Monitoring von Cloud-Systemen, wird deren Überwachung erschwert und das stellt Unternehmen vor eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Hinzu kommt, dass stets eine individuelle Konfiguration und Implementierung notwendig ist. Leider greifen die bestehenden Lösungsansätze noch zu kurz, um den Unternehmen den Umgang damit zu erleichtern. Auf dieses Problem haben Softwareanbieter und Berater des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in deren aktuellen Studie reagiert und bieten neue Lösungen an oder erweitern die bestehenden. „Wir sehen, dass die Werkzeuge besser werden, doch in manchen Bereichen stoßen Lösungen an ihre Grenzen“, so Studienautor Falko Kötter vom Fraunhofer IAO.

Der Einsatz der IT-Systeme erfordert Zusammenarbeit

Doch lediglich eine technische Ausarbeitung reicht nicht, um die IT-Systeme in den Firmen einzusetzen. Die Einstellung gegenüber den technischen Möglichkeiten, die bisher verfügbar sind, muss stimmen. Laut befragten Experten werden diese nicht ausgeschöpft oder im Unternehmen als wichtig genug erachtet. Entscheidend ist die Rückendeckung durch die Geschäftsführung sowie notwendige Freiräume im Tagesgeschäft für die Mitarbeitenden, um sich dem Thema Störungserkennung widmen zu können. „Damit der zuverlässige Betrieb gelingen kann, müssen Entwicklung, Fachabteilung und Support zusammenarbeiten, gemeinsame Ziele haben und kommunizieren“, erklärt Co-Autor Andreas Freymann.

* Juliane Segedi arbeitet im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO.

(ID:46955162)