Simulationen Start-up arbeitet an automatisierten Simulationsvorhersagen

Redakteur: Hendrik Fuhrmann

Das Projekt „Engineering Data Processor“ (EDP) will die Vorhersagen bei Simulationen automatisieren. An dem Vorhaben sind zwei Absolventen sowie ein Student der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) beteiligt.

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Die Software des Projekts „Engineering Data Processor“ (EDP) soll eine automatisierte Durchführung von Regressionsanalysen ermöglichen.
Die Software des Projekts „Engineering Data Processor“ (EDP) soll eine automatisierte Durchführung von Regressionsanalysen ermöglichen.
(Bild: Pexels)

Simulationen im Ingenieurswesen bringen eine große Datenmenge hervor, mit der sich über Regressionsanalysen bestimmte Parameter vorhersagen lassen. Diese Vorhersagen manuell durchzuführen ist allerdings mit einem hohen Zeitaufwand verbunden. Deshalb entwickeln Max Kassara, Ibraheem Barakat und Joëlle Krieg von der Technischen Universität Kaiserslautern ein System, mit dem sich Vorhersagen in Zukunft automatisiert durchführen lassen sollen. Dabei greifen sie auf Methoden des Machine Learnings beziehungsweise der Künstlichen Intelligenz zurück. Im Wesentlichen soll die Software dafür sorgen, dass die Vorhersagen schneller durchgeführt werden können. Von der Technik können nach Angaben der TU Kaiserslautern unterschiedliche Bereiche profitieren: Im Bauwesen können geplante Änderungen so besser abgeschätzt werden. Aber auch in der Automobil-, Luft und Raumfahrtindustrie soll das System zum Einsatz kommen.

Max Kassera (rechts) arbeitet mit Joëlle Krieg und Ibraheem Barakat an der neuen Software.
Max Kassera (rechts) arbeitet mit Joëlle Krieg und Ibraheem Barakat an der neuen Software.
(Bild: Thomas Koziel/TUK)

Förderung durch Bundeswirtschaftsministerium

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Vorhaben im Rahmen des Exist-Programms mit einem Gründerstipendium. In den kommenden 12 Monaten geht es für die Beteiligten darum, ihre Idee zu finalisieren, einen Businessplan zu entwerfen und die Gründung des Unternehmens vorzubereiten. Prof. Dr. Martin Böhle vom Lehrstuhl für Strömungsmechanik und Strömungsmaschinen und das Gründungsbüro der TU Kaiserslautern und der Hochschule Kaiserslautern unterstützen die Gruppe dabei.

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