Bauprojekt in Würzburg Spatenstich für das Innovations-Zentrum am Hubland

Redakteur: Alina Hailer

Am Donnerstag fand der Spatenstich zum Bauprojekt „Inno-Hubs“ in Würzburg statt. Das neue Gebäude soll einen engen Austausch zwischen den ansässigen Unternehmen und Lehrstühlen bieten.

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Laut dem Bauunternehmen Goldbeck soll das Innovations-Gebäude am Würzburger Hubland bereits im Jahr 2022 fertiggestellt werden.
Laut dem Bauunternehmen Goldbeck soll das Innovations-Gebäude am Würzburger Hubland bereits im Jahr 2022 fertiggestellt werden.
(Bild: InnoHubs)

Auf dem Skyline Hill am Hubland in Würzburg entsteht in unmittelbarer Nähe zum Universitäts-Campus Hubland-Nord das Bauprojekt „Inno-Hubs“. Der Spatenstich zum Inno-Hub fand am Donnerstag, den 05. August auf dem Baugrund am Hubland in Würzburg statt.

Enger Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

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Das geplante Gebäude steht unter dem Motto „Vernetzung und Innovation“. Die Vision sei es, Unternehmen, StartUps und Forscher direkt an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg zu vernetzen.

Viele der Unternehmen planen im Gebäude neue Geschäftsmodelle oder individuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Zusammenspiel von Wirtschaft und Wissenschaft, insbesondere zu den Themen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Auch für Studierende bietet sich hier die Möglichkeit, in Arbeitsgruppen und Praktika Arbeitsfelder und -geber kennenzulernen.

Innovations-Zentrum für Künstliche Intelligenz

In unmittelbarer Nähe zum Inno-Hub wird derzeit von der Universität Würzburg ein Zentrum für Künstliche Intelligenz gebaut. Das „Center for Artificial Intelligence in Data Science“ soll zusammen mit 50 High-Tech-Professuren bis 2023 zum zentralen bayerischen Forschungsstandort für KI werden. In direkter Nachbarschaft zu diesem Zentrum planen die Initiatoren innerhalb des Inno-Hubs einen privat betriebenen „Innovation-Hub für KI“.

Fertigstellung bis 2022

Nach Angaben des Bauunternehmens Goldbeck ist der Baubeginn im August 2021. Das Gebäude soll bis Ende 2022 fertiggestellt werden. Bei dem Bau spielt auch Nachhaltigkeit eine große Rolle. Es wird eine Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen angestrebt. Zudem wird das Flachdach des Inno-Hubs vollständig begrünt.

Das Gebäude soll auf rund 12.700 Quadratmetern Platz für moderne Büro- und Innovationsflächen für Unternehmer und Gewerbetreibende bieten. Die 33 Büroeinheiten im Gebäude bieten Platz für rund 800 Arbeitsplätze. Bereits jetzt sind 95 Prozent der Fläche verkauft oder vermietet.

Zum Kreis der Käufer und Mieter, die sich im Inno-Hubs ansiedeln, zählen etablierte und Jung-Unternehmen aus der Region ebenso wie zahlreiche Neu-Ansiedelungen aus anderen Bundesländern, die sich Technologie, Innovation, Kreativität und Wachstum verschrieben haben. So beispielsweise auch Weclapp, welches sich für die Digitalisierung im Mittelstand einsetzt. Weclapp wird im Inno-Hubs eine Fläche von 1.200 Quadratmetern beziehen.

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