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Flash-Speicher Solides Fundament für Smart Cities

Autor / Redakteur: Horst Thieme* / Susanne Ehneß

Um mit den Auswirkungen der wachsenden Bevölkerungszahlen Schritt zu halten, führen immer mehr Großstädte weltweit Smart-City-Infrastrukturen ein. Die Basis dafür bilden Daten, die gespeichert, verarbeitet und am richtigen Ort zur richtigen Zeit verfügbar sein müssen.

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(Bild: Pixabay, CCO Public Domain)

Etwa eine halbe Million Besucher strömten im Sommer nach Rio de Janeiro, um Olympia live zu erleben. Doch auch jenseits des sportlichen Großevents leben in der ­Metropolregion knapp zwölf ­Millionen Menschen. Somit gehört Rio de Janeiro zu den Megastädten, die mit steigenden Einwohnerzahlen, urbaner Dichte sowie Umwelt- und Abgasproblemen kämpfen.

Internet der Dinge

Diese Entwicklung bringt hohe Anforderungen an Infrastruktur und Services mit sich – besonders im Hinblick auf Transport, Gesundheitswesen und Energie-Management. Darum setzen Städte wie Rio, San Jose, Barcelona und Singapur auf das Konzept Smart City und die Technologien des Internet of Things (IoT).

Die Marktforscher von Gartner gehen davon aus, dass bis Ende dieses Jahres bereits 1,6 Milliarden Dinge mit einer größeren Smart-City-Infrastruktur vernetzt sind. Immer mehr Städte implementieren bereits intelligente Transport-Netzwerke. Sie lassen zu, dass ­vernetzte Autos auf ihren Straßen fahren. Selbst Mülleimer mit ­Abfall-Beobachtungssensoren erscheinen inzwischen nicht mehr wie ein Konzept von einem anderen Stern.

Das Herz jeder Smart City

Das Herz einer Smart-City-Infrastruktur bildet das Rechenzen­trum. Dort sind Unmengen an Daten gespeichert, um die täglichen und langfristigen Anforderungen einer intelligenten Stadt zu erfüllen. Dies erfordert einen gut durchdachten Ansatz. So ist beispielsweise zu klären, wo sich die Daten befinden und wo sie bearbeitet werden.

Hinzu kommt, dass ein großer Teil der produzierten Daten in Smart Cities nutzlos sind: etwa Video­daten, die nur dann benötigt werden, wenn ein bestimmtes Ereignis eingetreten ist oder große ­Sensordatenmengen, die zwar ­analysiert (Beispiel Verkehrslage), aber nicht längerfristig gespeichert werden müssen. Eine Archivierungslösung muss daher einfach sein und auch die wirklich kritischen Datensätze sichern.

Darüber hinaus ist es wichtig, schnell auf die Informationen zugreifen, sie weiterreichen und analysieren sowie in Massenspeicher ablegen zu können. Zudem sollten sich die Daten von Flash auf Disk- und Cloud-Anwendungen verschieben lassen. Nicht zuletzt spielt auch der ökologische Fußabdruck eine Rolle: Die Entscheider in den Städten wollen große Rechenzentren mit hohem Strom- und Platzverbrauch vermeiden.

All diese Anforderungen erfüllen All-Flash-Rechenzentren mit SSD (Solid State Drives). Sie liefern ­eine durchgängige, jederzeit verfügbare Leistung und sind den naturgemäß stark wechselnden Anforderungen gewachsen. Ein typisches Beispiel ist die Spitzenlast der Transport-Infrastruktur im Berufsverkehr.

Echte Smart Citites brauchen eine intelligente, ausgereifte Infrastruktur. Nur so können die gespeicherten Daten aufschlussreiche Werte liefern. All-Flash-Rechenzentren und Zero-Touch-Lösungen beantworten genau diese Fragen und ­liefern zusätzlich neben einfachster Administration auch garantierte SLAs, die besonders in geteilten Infrastrukturen enorme Vorteile bieten. Somit bieten sie eine Lösung, die der daten- und leistungsintensiven Natur einer Smart City entspricht und zudem die Ressourcen schont.

Dieser Beitrag ist auf unserem Partnerportal eGovernment Computing erschienen.

* Horst Thieme, Manager Emerging Solutions and Innovation Group EMEA – Cloud & Solutions bei NetApp

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