Fünf Tipps für CIOs

So machen Sie Ihr WAN fit für den digitalen Wandel

| Autor / Redakteur: Sascha Kremer / Andreas Donner

Der digitale Wandel stellt extrem hohe Anforderungen an die WAN-Konnektivität, -Performance und -Verfügbarkeit.
Der digitale Wandel stellt extrem hohe Anforderungen an die WAN-Konnektivität, -Performance und -Verfügbarkeit. (Bild: Pixabay / CC0)

Die digitale Transformation stellt neue und komplexe Anforderungen an das Management von Unternehmensnetzwerken. Hardwareorientierte Ansätze geraten an ihre Grenzen. Die folgenden Empfehlungen sollen CIOs dabei helfen, ihr WAN für den digitalen Wandel fit zu machen.

CIOs haben in ihren Unternehmen eine einzigartige Stellung inne. Sie wissen, wie das Unternehmen auf sich verändernde Marktbedingungen schnell reagieren kann und sich die Betriebseffizienz verbessern lässt. Sie geben dem CEO Orientierung, wenn es um die Auswirkungen der digitalen Transformation auf das Unternehmen geht. Zu diesem Trend gehört u.a. die Verlagerung des Netzwerkverkehrs von privaten Intranets ins öffentliche Internet: Mitarbeiter, aber auch Filialen und Standorte – Personen, Orte und Dinge – nutzen zunehmend Anwendungen in der Public Cloud; die Workloads von außen nach innen und umgekehrt steigen.

All diesen Veränderungen gemein sind die extrem hohen Anforderungen an die WAN-Konnektivität, -Performance und -Verfügbarkeit. Um den Bedürfnissen des neuen digital transformierten und „verbundenen Unternehmens“ – dem „Connected Enterprise“ – gerecht zu werden, muss das herkömmliche WAN modernisiert werden. Es muss flexibler denn je sein, ohne Abstriche in puncto Sicherheit und Zuverlässigkeit machen zu müssen.

Veraltete Netzwerke halten dem digitalen Wandel nicht stand

Noch ist ein Großteil der Unternehmensnetzwerke nicht für Initiativen im Bereich der digitalen Transformation gerüstet. Der Grund: veraltete, hardwarebasierte und hardwareorientierte Netzwerkstrukturen. Legacy-Netzwerke sind sperrig, komplex und frustrierend für ihre Nutzer, auf Anwender- und auf Administrationsseite. Das zeigt ein aktueller „Business Intelligence Report“ von Cradlepoint, der auch den „State of Network“ im Jahr 2017 beleuchtet. 77 Prozent der befragten IT-Entscheidungsträger aus US-amerikanischen Unternehmen jeder Größe gaben Bandbreitenbeschränkungen, Verbindungsstabilität und Kosten als die größten Herausforderungen bei der WAN-Anbindung an. Eine Befragung unter deutschsprachigen IT-Managern von Deloitte im Auftrag des IDG-Verlags stützt diese Zahlen: Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen sehen CIOs aktuell als zweitgrößte Herausforderung ihrer Arbeit. Unter den Top 5 der großen Schmerzpunkte außerdem: Sicherheit, Verfügbarkeit von IT-Systemen und die Kosten.

Legacy-Netzwerke: Das muss nicht mehr sein!

Eine Reihe neuer Technologien unterstützen die WAN-Transformation und ermöglichen CIOs eine einheitliche Herangehensweise an die Vernetzung von Menschen, Orten und Dingen im gesamten Unternehmen und darüber hinaus. Zu diesen Technologien zählen die cloudbasierte Verwaltung und Orchestrierung, SD-WAN sowie SD-Perimeter. Auch LTE WAN gehört mit Blick auf Kosten und Funktionen mittlerweile zum Standardrepertoire der Unternehmens-IT. Das Zusammenspiel von Software, Cloud und der flächendeckenden Versorgung mit schnellem mobilen Internet ermöglicht es Unternehmen, sich selbst optimierende sowie selbst reparierende WANs aufzubauen, die die notwendige Konnektivität bereitstellen können, gleichzeitig im Kostenrahmen bleiben und Sicherheitsstandards einhalten.

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