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Maschinen- und Anlagensicherheit So lassen sich USB-Laufwerke in industriellen Umgebungen sicher nutzen

Ein Gastbeitrag von Robert Korherr*

Maschinen und Anlagen sind in der Regel mit USB-Schnittstellen für die Wartung und Datenauswertung ausgestattet. Doch sie können auch als Einfallstor für Malware dienen. Attacken auf industrielle Einrichtungen können dabei schwerwiegende Folgen haben.

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Unternehmen die Roboter und OT-Netzwerke nutzen, verlassen sich in hohem Maße auf den USB-Anschluss.
Unternehmen die Roboter und OT-Netzwerke nutzen, verlassen sich in hohem Maße auf den USB-Anschluss.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Eine Schadsoftware, die das MIT als die mörderischste Malware der Welt bezeichnet hat und die erstmals aufgetreten ist, als sie eine petrochemische Anlage im Nahen Osten zur Explosion gebracht hat, verbreitete sich anschließend auch im Rest der Welt. Auch heute, in einer Zeit, in der weltweit mehr als 2,5 Millionen Industrieroboter in verschiedensten Branchen im Einsatz sind1, ist die Gefahr durch Angriffe mittels gefährlicher Schadsoftware nicht gesunken.

Der Grund: Industrielle Maschinen und die dort angeschlossenen Systeme sind üblicherweise mit der omnipräsenten USB-Schnittstelle ausgerüstet. Dieser Anschluss bietet beispielsweise Möglichkeiten für Wartung und Statistiken, erfordert jedoch auch Verfahren und Maßnahmen, um die Organisationen, die sie verwenden, zu schützen. Über die bekannt gewordenen Angriffe hinaus steht viel auf dem Spiel, wie dieses Zitat von IT-Sicherheitsforschern2 im amerikanischen Wired Magazin bezüglich eines typischen USB-Angriffs zeigt: „Physische Sabotage: Das Manipulieren eines Industrieroboterarms kann Fehlproduktionen im Wert von mehreren Millionen Dollar zur Folge haben und möglicherweise der Maschine oder sogar ihrem menschlichen Bediener Schaden zufügen.“3