CeBIT 2016

So könnte IoT die Lebensmittelproduktion revolutionieren

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Weitere Glieder der Kette

Die Verarbeitung der Ernte ist die nächste Stufe. Hier kommt es vor allem darauf an, die Kühl- oder Wärmekette nicht zu unterbrechen. Lösungen zur vorbeugenden Wartung (Predictive Maintenance), sollen dafür sorgen, dass Maschinen ihre Zustandsdaten permanent übermitteln. Unregelmäßigkeiten lassen sich so schnell erkennen.

Auch in Großküchen kann IoT-Technik als Hilfsmittel dienen. Intelligente Transportbehälter könnten beispielsweise dafür sorgen, dass die zubereiteten Essen beim Transport die Temperatur von 68 Grad nicht unterschreiten. Damit ließe sich die Gefahr einer Keimbildung minimieren.

Den letzten Schritt in der Kette stellt die Müllentsorgung da. Die Digitalisierung kann nicht verhindern, dass Müll anfällt, bei seiner Entsorgung kann sie aber ebenfalls von Vorteil sein. So könnten mit Sensoren ausgestattete Mülltonnen ihren Füllstand erkennen und melden. Dadurch ließen sich die Routen der Müllabfuhr optimieren.

Kooperation zwischen Telekom und Huawei

Als Grundlage für das CeBIT-Szenario soll das hauseigene Telekom-Netz dienen. Die Sensoren nutzen dabei den Standard Narrow Band Internet of Things (NB-IoT). Dieser setzt auf GSM auf. Die Telekom hatte dazu Ende 2015 gemeinsam mit Huawei erste Versuche unternommen. Dazu mussten die Partner lediglich die Software der Mobilfunk-Basisstationen updaten. Laut Telekom arbeitet NB-IoT in einem Spektrum von 200 kHz. Damit ist ein um 20 dB höherer Versorgungsgewinn im Vergleich zu anderen mobilfunkgestützten IoT-Infrastrukturen möglich.

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Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Fachredakteur Next Mobility