Einkauf 4.0

Smarte Technologie für den stationären Handel der Zukunft

Seite: 2/3

Firmen zum Thema

Nutzung der Sensordaten bei Levi Strauss

Levi Strauss & Company gehört zu den ersten, die diese Technik bereits in ihrem Geschäft in San Francisco in die Praxis umgesetzt haben. Aus den generierten Sensordaten konnten innerhalb kürzester Zeit erste messbare Erfolge erzielt werden:

Umsatzeinbußen durch verlegte oder vergriffene Produkte wurden maßgeblich reduziert. Zudem stieg die Kundenzufriedenheit signifikant.

Bildergalerie

Wichtigster Gewinn war allerdings ein tieferes Verständnis für die Motivation der Kunden, welche Aktionen letztendlich zum Kauf geführt haben.

Die Real-Sensor-Plattform von Intel

Die Real-Sensor-Plattform von Intel liefert mittels Heatmaps von Kundenbewegungen und Videoanalysen detaillierte Einblicke in das Käuferverhalten.

Die Plattform informiert den Verkäufer zudem über den aktuellen Warenbestand und den Lagerort. Desweiteren kann der Verkäufer dem Kunden individuell und schnell bei der Suche nach bestimmten Produkten helfen.

Digitale Outfitberatung in der Umkleidekabine

Aber nicht nur auf der Verkaufsfläche und im Lager sind die RFID-Sensoren von Vorteil – auch in der Umkleidekabine ermöglichen sie ein völlig neues Einkaufserlebnis.

Über einen interaktiven Touchscreen kann der Kunde in der Umkleidekabine direkt mit einem Verkäufer kommunizieren und sich beispielsweise eine andere Größe in die Kabine bringen lassen. Desweiteren erhält der potenzielle Käufer eine digitale Outfitberatung. Dies ist bereits heute in ersten Pilotprojekten verfügbar.

Der MemoryMirror, ein elektronischer Spiegel auf Basis neuester Intel-Technologie, wird durch Gesten gesteuert und visualisiert verschiedene Outfits am Kunden. So können Käufer überprüfen, was ihnen am besten steht, bevor der Artikel gekauft wird.

Magic Mirror von Intel hilft bei der Produktwahl

Im Hintergrund arbeitet die Intel-RealSense-Technik, eine Kamera mit 3D-Funktion. Ein chinesischer Schmuckhersteller nutzt die Tiefenerkennungstechnologie bei seinem „Magic Mirror“: Zu Beginn wurden verschiedene Präsentationsschatullen miteinander kombiniert. So kann die ausgesuchte Kette mithilfe eines „ virtuellen Spiegels“ an den Hals des Kunden projiziert werden, lebensecht und ohne das tatsächliche Produkt zu berühren.

Von diesen Lösungen können Händler und Kunden gleichermaßen profitieren. Die Ladenfläche wird optimal bestückt. Damit ist Ware nie vergriffen und wird stets exakt nach Bedarf bestellt. Größen und Farben der Kleidungsstücke befinden sich immer an der richtigen Stelle, weil das Personal die Ware dank elektronischer Unterstützung am korrekten Platz einsortiert. Dass diese Technik im Hintergrund zudem Fehlerquellen und Versäumnisse der Händler reduziert, bemerken sie nicht einmal.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:44566658)