3D-Druck-Software Sintratec bringt eigene Nesting-Lösung auf den Markt

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Der schweizer Hersteller von SLS-3D-Druckern Sintratec stellt seine eigene Nesting-Lösung vor. Mit ihr sollen sich 3D-Objekte schnell und mit einer sehr hohen Packungsdichte im Bauraum des Sintratec S2 platzieren lassen.

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Bei der neuen Nesting-Lösung werden die 3D-Objekte automatisch nach frei definierbaren Konfigurationen im zylindrischen Druckbereich des Sintratec-S2-Systems platziert.
Bei der neuen Nesting-Lösung werden die 3D-Objekte automatisch nach frei definierbaren Konfigurationen im zylindrischen Druckbereich des Sintratec-S2-Systems platziert.
(Bild: Sintratec)

3D-Druck-Anwender müssen ihre Modelle für den Druck so positionieren, dass das verfügbare Druckvolumen möglichst gut ausgeschöpft wird und entsprechend Druckzeit und Material gespart werden kann. Sintratec stellt für seinen 3D-Drucker Sintratec S2 nun eine eigene Nesting-Lösung vor. Sie erweitert die bestehende Central-Software. Nach eigenen Angaben werden die importierten 3D-Objekte vom neuen Algorithmus analysiert und automatisch nach frei definierbaren Konfigurationen im zylindrischen Druckbereich des 3D-Druckers Sintratec-S2 platziert.

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Packungsdichte als entscheidender Faktor

Soll der Durchsatz einer additiven Fertigung mittels Selektiven Lasersintern (SLS) optimiert werden, kommt es auf die Packungsdichte an. Laut Sintratec erreiche der Algorithmus je nach Geometrie eine bis zu doppelt so hohe Dichte wie bei der manuellen Platzierung und reduziere damit das benötigte Druckvolumen um die Hälfte. Die Herstellung hochwertiger Industriebauteile aus der Vielzahl von verfügbaren Materialien kann so zu besonders niedrigen Stück-kosten und weitgehend automatisiert erfolgen.

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