Digitale Transformation Siemens gründet Netzwerk zur Dekarbonisierung der Wertschöpfungsketten

Quelle: Pressemitteilung

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Gemeinsam mit 14 Partnern will das Unternehmen den CO2-Fußabdruck der Produkte verringern. Digitale Technologien sollen das Vorhaben unterstützen.

Nach Angaben des Weltwirtschaftsforums verursachen industrielle Wertschöpfungsketten etwa 20 Prozent der gesamten globalen Kohlenstoffemissionen.
Nach Angaben des Weltwirtschaftsforums verursachen industrielle Wertschöpfungsketten etwa 20 Prozent der gesamten globalen Kohlenstoffemissionen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Siemens hat zusammen mit weiteren Mitgliedern das erste offene, unternehmensübergreifende Kooperationsnetzwerk für den Austausch von klimarelevanten Daten gegründet. Wie das Unternehmen mittelt, heißt das Netzwerk Estainium. Gleichzeitig soll ein gleichnamiger Verein gegründet werden. Dieser solle sich um die Standardisierung und Sicherheit in der Abrechnung von CO2-Fußabdrücken kümmern.

PCF-Daten vertrauensvoll austauschen

Die Estainium Association fußt laut Siemens auf drei Säulen: „Technologie und Infrastruktur", „Standards und Normen" und „Kohlenstoffabscheidung, -nutzung, -speicherung und -kompensation". Ziel sei es, ein Netzwerk zu schaffen, in dem die Mitglieder ihre PCF-Daten austauschen können. Der dezentralisierte Vertrauensansatz mit kryptografisch verschlüsselten und verifizierbaren Zertifikaten garantiere die Vertrauenswürdigkeit der Daten und die Vertraulichkeit der Lieferkette, so Siemens.

Zu den Gründungsmitgliedern gehören Merck Group, NTT Data, Weidmüller, WTS Global, ATS Automation Tooling Systems, TÜV Süd, Bison Forest, Circular Tree GmbH, Ecobrain AG, Faber-Castell, Ferdinand-Steinbeis-Institut, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sustainaccount und die University of Technology Sydney. „Wir können als Industrie nur klimaneutral werden, wenn wir wissen, wo die Emissionen herkommen. Mit Estainium bringen wir Transparenz in die Lieferketten, wir arbeiten in einem offenen Ökosystem und wir nutzen die Kraft der Daten", sagt Cedrik Neike, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO Digital Industries.

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