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Cloud Computing

Sicherer, als Sie denken

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Pro und Contra Cloud-Computing

Der größte Nutzen der Cloud, sei es eine Private-, Public- oder Hybrid-Cloud-Lösung, liegt in der Skalierbarkeit des benötigten Speicherplatzes. So lassen sich Kapazitäten je nach Belastung flexibel hinzubuchen und wieder abstoßen, sobald der Bedarf gedeckt ist. Gerade schnell wachsende Unternehmen profitieren davon, da ein Aufbau aus eigener Hand teuer, aufwendig und vor allem langsam wäre. Außerdem sinkt bei der Nutzung von Cloud-Diensten der Administrationsaufwand, da die gesamte IT-Infrastruktur – oder zumindest ein Teil davon – ausgelagert ist. Updates und Sicherungen übernimmt der Cloud-Anbieter, so dass man zusätzlich immer auf dem neuesten Stand der Technik ist. Kostspielige Investitionen in neue Server und Clients fallen damit weg.

Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die flexible Erreichbarkeit der Daten. Mit Cloud-Services lassen sich Informationen nicht nur über den stationären Bürorechner, sondern von überall abrufen, solange ein Internetzugang besteht. Das bringt gerade in Service oder Vertrieb oft entscheidende Vorteile. Es ist also nicht verwunderlich, dass auch die meisten Softwarehersteller aus dem Bereich Unternehmens-IT Cloud-Lösungen im Portfolio haben.

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Zahlen, was Sie wirklich brauchen

So warten die meisten ERP-, MES-, CRM- oder BI-Anbieter inzwischen mit einer entsprechenden Cloud-Variante auf. Das Pay-as-you-go-Prinzip lohnt sich, das Cloud-Modell bindet Anwender zusätzlich an die Anbieter. Diese neu entstehende Abhängigkeit bleibt bisher noch völlig unkalkulierbar: Denn was passiert, wenn der Cloud-Anbieter plötzlich die Preise erhöht? Oder gar pleite geht? Ein Umzug komplexer Unternehmensdaten dürfte mit Sicherheit kein leichtes Unterfangen werden, bisher fehlen hier noch nötige Standards.

Die Kosten bei On-Premise-Lösungen (also Serverstrukturen, die im eigenen Haus aufgebaut werden) liegen vor allem in der teuren Erstanschaffung von Servern, Clients und volumenabhängigen Lizenzen. Im Cloud Computing sind es die Mietkosten, die zumindest langfristig kräftiger zu Buche schlagen. „Fünf Jahre Miete sind meist teurer als der Kauf“, weiß Martin Böhn von der Softwareberatung Barc. Auch die Nutzungsintensität lasse sich auf der Kostenseite schlechter planen, etwa wenn nach Speicherplatz oder aktiven Instanzen abgerechnet werde und nicht nach Anwendern. Die Kosten für Schulung, Fachadministration und Support hielten sich bei beiden Modellen aber in etwa die Waage, so der Experte.

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