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Vernetzte Geschäftsprozesse Shopfloor-IT baut Brücken zwischen ERP und Fertigung

Von Christian Erlinger*

Eine ganzheitliche Digitalisierung ist nur möglich, wenn das Office (Topfloor) mit der Produktion (Shopfloor) vernetzt ist. Wie die einzelnen Systeme sowohl horizontal als auch vertikal mittels IIot und Interoperabilität verknüpft werden.

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Um in der Zerspanung vom Top- bis zum Shopfloor ein durchgängiges Digitalisierungsprojekt umzusetzen, erfordert es viel Kooperation und ein tiefes Verständnis der Prozesswelten von IT und Produktion.
Um in der Zerspanung vom Top- bis zum Shopfloor ein durchgängiges Digitalisierungsprojekt umzusetzen, erfordert es viel Kooperation und ein tiefes Verständnis der Prozesswelten von IT und Produktion.
(Bild: gemeinfrei // Pexels)

Mit dem Einzug von CAx-Systemen hat die interne technische IT in Produktionsunternehmen über die letzten Jahrzehnte hinweg enorm an Bedeutung gewonnen. Im Zuge von Industrie 4.0, ganzheitliche Vernetzungsstrategien von Shop- und Topfloor sowie Dienstleistungskonzepten in der Fertigung stehen IT-Abteilungen vor neuen Herausforderungen.

Organisatorisch ist ein Fertigungsunternehmen in der Regel in betriebswirtschaftliche und technische Geschäftsprozesse gegliedert, die wiederum in Arbeitsgebiete münden wie Marketing, Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Produktion/Fertigung und Rückbau. Die Computertechnologie ist mit den CA-Techniken wie CAE, CAD, CAP, CAM und CAQ in weiten Bereichen der diskreten Fertigung in ‚Topfloor‘ (Engineering und Office-Anwendungen) und ‚Shopfloor‘ (Produktion) verankert. Im Umfeld der Produktion trifft man auf den Begriff ‚Virtual Machining‘. Gemeint ist damit eine Bündelung von Prozessen rund um die tiefe Integration von CAD mit CAM, Maschinensimulation und Folgeprozesse, wie beispielsweise Postprocessing mit NC-Code-Erstellung.