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Virtual Reality

Servoantriebe machen virtuelle Achterbahn zur VR-Sensation

| Autor/ Redakteur: Vinod Sharma / Lilli Bähr

Für ihre neueste VR-Sensation, eine virtuelle Achterbahn, arbeitete das indische Unternehmen Smaaash mit Kollmorgen zusammen und entschied sich für den Einsatz ihrer Servomotoren und -verstärker. Mit Motion Control erleben die Bahn-Insassen eine neue Stufe von virtueller Realität.

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Die virtuelle Achterbahn Finger Coaster ermöglicht mit Virtual Reality und der Dynamik von Servomotoren ein fast reales Fahrerlebnis. Via Touch-Funktion kann der Fahrgast seine individuelle Strecke bauen und selbst entscheiden, wie rasant die Fahrt ausfallen soll.
Die virtuelle Achterbahn Finger Coaster ermöglicht mit Virtual Reality und der Dynamik von Servomotoren ein fast reales Fahrerlebnis. Via Touch-Funktion kann der Fahrgast seine individuelle Strecke bauen und selbst entscheiden, wie rasant die Fahrt ausfallen soll.
( Bild: gemeinfrei / CC0 )

Servomotoren finden heutzutage nicht nur Einsatz in Industrie und Maschinenbau, sondern auch in Bereichen wie Virtual Reality. Für eine High-Tech-Virtual-Reality-Anwendung lieferte Kollmorgen Servo-angetriebene 3-DOF-Plattformen (degrees of freedom) an das indische Unternehmen Smaaash. In der Vergangenheit haben die Unternehmen bereits andere ähnliche Projekte gemeinschaftlich umgesetzt und konnten nun die neue Applikation erfolgreich auf den Markt bringen.

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Virtual Reality vereint mit der Dynamik von Servomotoren

Der Adrenalinschub bei den Fahrgästen ist hoch, wenn die Achterbahn mit rasanter Geschwindigkeit steile Kurven hinauf und hinunter saust. Die Fahrgäste werden in ihren Sitzen hin und her geschüttelt und so manches Lachen und Aufschreien lässt eine Geschwindkeitseuphorie erahnen. Was nach einem vergnüglichen Besuch im Freizeitpark klingt, ist in Wahrheit eine neue Applikation namens Finger Coaster, die Virtual Reality mit der Dynamik von Servomotoren vereint. In installierten Achterbahnsitzen und ausgestattet mit VR-Brillen erleben Fahrgäste auf dem schaukelnden Achterbahnsimulator ein fast reales Fahrerlebnis. Den nötigen Antrieb, damit Technik und digitale Welten harmonieren, liefert Kollmorgen, die mit der indischen Event-Firma Smaaash eine partnerschaftliche Zusammenarbeit eingegangen sind.

Die Servomotoren bieten laut Unternehmen eine hohe Energieeffizienz, performante Leistung und Langlebigkeit. Darüber hinaus lassen sich die Motoren im Drehzahl- und Drehmomentbereich exakt stufen und auf den jeweiligen Anwendungsfall spezifizieren - all das sind Faktoren, die für die Applikationen wichtig sind.

Mit 3-DOF-Plattformen wird VR-Achterbahn Realität

Das in Mumbai ansässige Unternehmen hat sich auf die Entwicklung von High-Tech-Virtual-Reality-Games und VR-Entertainment spezialisiert. Von Rundflügen in einem Segelflieger über Balance-Akte in schwindelerregender Höhe und authentischen Emotionen beim Elfmeterschießen gegen einen Überschalltorhüter bietet das indische Unternehmen alles, was das Herz des VR-Fans höherschlagen lässt.

Für ihre neueste VR-Sensation, eine virtuelle Achterbahn, arbeitete das Unternehmen erneut mit Kollmorgen zusammen und entschied sich für den Einsatz der Servomotoren AKM und Servoverstärker AKD. Diese sollen die Fahrt in der virtuellen Achterbahn erst richtig zum Erlebnis machen, denn die charakteristischen Bewegungen der Bahnsitze sind dank Motoren und Regler nahezu identisch mit denen einer echten Achterbahn, die auf Schienen dahinsaust. Mit Motion Control können die Bahn-Insassen eine neue Stufe von virtueller Realität erleben. Der Clou des Finger Coaster besteht darin, dass sich Fahrgäste via Touch-Funktion ihre individuelle Strecke bauen können. Sie können selbst entscheiden, wie rasant ihre Achterbahnfahrt ausfallen soll.

Wie die Applikation Finger Coaster funktioniert, zeigt dieses Video von Smaaash:

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Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal elektrotechnik erschienen.

* Vinod Sharma, Country Manager India, Kollmorgen

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