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Buchtipp

Sensortechnik als Grundlage für Industrie 4.0

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die Industriesensorik ist eine der Schlüsseltechnologien für Industrie-4.0-Technik. Das Fachbuch "Industriesensorik" beschreibt die Entwicklung und die praktische Anwendung der wichtigsten Industriesensoren.

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Dank diverser Sensoren können Maschinen Veränderungen in ihrer Umwelt wahrnehmen.
Dank diverser Sensoren können Maschinen Veränderungen in ihrer Umwelt wahrnehmen.
(Bild: Pixabay / CC0)

Die Sensortechnik ist eine Schlüsseltechnologie für das Messen, Steuern und Regeln von mechatronischen Systemen in der Automation, besonders in der Produktions- und Verfahrenstechnik. Vor allem in Verbindung mit Industrie 4.0 und der Konnektivität von Maschinen (Machine-to-Machine-Kommunikation) kommt der Sensorik in der industriellen Produktion eine besondere Bedeutung zu. Damit Maschinen miteinander kommunizieren und beispielsweise Fehler melden können, müssen sensorische Systeme in der Lage sein, die unterschiedlichsten Bedarfsformen zu erfassen.

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Hoher praktischer Nutzen für den Anwender

Das Fachbuch „Industriesensorik – Sensortechnik und Messwertaufnahme” von Edmund Schiessle beschreibt die Entwicklung und die praktische Anwendung der wichtigsten Sensoren. Durch anwendungsbezogene Fehleranalysen von Messsystemen, Sensoren und Sensorsystemen, ergänzt durch detaillierte, vollständig durchgerechnete Anwendungsbeispiele, eignet sich das Buch nicht nur für Studenten, sondern auch für Ingenieure und Techniker verschiedener Fachrichtungen, die sich mit Sensoren befassen. Das Fachbuch ist ein neuer Titel aus der gemeinsamen Buchreihe der drei Fachmedien „Elektronikpraxis“, „Elektrotechnik“ und der „Konstruktionspraxis“.

Neu in dieser Auflage

Bereits die Erstauflage hat den Professional vollumfänglich mit den relevanten Informationen versorgt und ihm einen umfassenden Einblick in diese Schlüsseltechnologie gewährt: Neben der Vielzahl an den bereits vorgestellten Sensorarten widmet sich der Autor nun den innovativen Modellen, den sogenannten "Smart Sensors": Diese wandeln physikalische und chemische Signale in digitale elektrische Signale um und beginnen automatisiert mit der Auswertung und der Verarbeitung. Wie ein smartes Sensorsystem funktionieren kann zeigt der Autor anhand eines Beispiels aus der Automobilindustrie: In der Europäischen Union (EU) sind bei Neufahrzeugen Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) Pflicht. Das direkte Sensorsystem besteht aus einem Mikrocontroller mit einem integrierten Druck-, Beschleunigungs- und Temperatursensor. Dabei werden der Druck- und der Beschleunigungssensor meist als kapazitive Sensoren realisiert und der Temperatursensor meist als resistiver Sensor. Das Sensorsystem befindet sich zusammen mit einer chemischen Knopfzelle, einer funktechnischen Steuereinheit samt Antenne und Kleinbussystem auf einer kleinen Leiterplatte, wobei das Sensorsystem in einem dichten Gehäuse liegt. Der Temperatursensor ermöglicht schon bei einem stehenden Fahrzeug und bei einer Fahrt mit kalten Reifen in Verbindung mit dem Beschleunigungssensor zuverlässige Messungen des Reifendrucks mit einer absoluten Messabweichung von kleiner 0,1 bar. Die Messwerte werden von der Bordelektronik abgerufen und signaltechnisch weiter verarbeitet.

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Der Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal konstruktionspraxis erschienen.

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