3D-Metalldruck Sennheiser stellt 3D-gedruckte Kopfhörer vor

Von Stefan Guggenberger

Mit dem IE-600-Ohrhörer präsentiert der deutsche Hersteller Sennheiser erstmals ein Produkt mit additiven Komponenten. Das Gehäuse besteht aus amorphem Metall und soll daher besonders robust sein und gleichzeitig ein hochwertiges Hörerlebnis bieten.

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Immer mehr additive Konsumprodukte erreichen die Marktreife. Nun bietet auch das Audio-Traditionsunternehmen Sennheiser einen Kopfhörer mit einem Gehäuse aus dem 3D-Drucker an.
Immer mehr additive Konsumprodukte erreichen die Marktreife. Nun bietet auch das Audio-Traditionsunternehmen Sennheiser einen Kopfhörer mit einem Gehäuse aus dem 3D-Drucker an.
(Bild: Sennheiser)

Sennheiser ist für hochwertige Audioprodukte wie Kopfhörer und Mikrofone bekannt. Mit dem neuen IE-600-In-Ear-Kopfhörer präsentiert das Unternehmen aus Wedemark nun erstmals ein Produkt mit 3D-gedruckten Bauteilen. Das Gehäuse wird aus ZR01-amorphem Metall gedruckt. So soll das Design langlebig werden, weil die seidenmatt schimmernde Oberfläche Kratzern und Korrosion trotzt.

Da sich der Kopfhörer mit einem Preis von 699 Euro (UVP) an audiophile Kunden richtet, betont Sennheiser auch die Klangqualität im Besonderen: „Die zukunftsweisende Klangqualität wird durch die Verwendung von amorphem Metall auf höchstem Niveau abgerundet, was den IE 600 zu einem Referenzhörer für jeden Klangenthusiasten macht“, erklärt Jermo Köhnke, Produktmanager für Sennheiser Audiophile.

Gehäuse mit amorphem Metall gedruckt

Laut Unternehmensangaben hat das verdruckte Metall mit einer glasartigen Struktur die dreifache Härte und Biegefestigkeit von Hochleistungsstahl. Bisher wird das ZR01-amorphe Metall unter anderem in der Luft- und Raumfahrtindustrie verwendet. Beispielsweise wurde der Bohrkopf eines Mars-Rovers der NASA damit gefertigt.

Im Video erklärt Sennheiser, was den IE 600 besonders macht:

Langlebiges Klangerlebnis für Liebhaber

Wie der Preis des IE 600 schon signalisiert, richtet sich der Kopfhörer an anspruchsvolle Kunden. Und dank der 3D-gedruckten Gehäuse sollen sich diese länger über seine Optik freuen. Sennheiser erklärt, dass die Oberfläche durch mehrere Behandlungsverfahren ihr seidenmattes Schimmern behalten soll. Zudem soll das Gehäuse besonders widerstandsfähig gegen Korrosion und Kratzer sein.

Die Audioqualität basiert auf dem akustischen Rückvolumen im Inneren des Ohrhörers und den präzisionsgefertigten Resonanzkammern. Sennheiser verspricht dabei eine nahezu verzerrungsfreie Musikwiedergabe und einen besonders hohen Frequenzbereich. Bei den Ohrstöpseln können die Kunden dann zwischen Silikon- und Memory-Schaum wählen. Der IE 600 soll zwischen Frühjahr und Sommer 2022 auf den Markt kommen.

Welche Vorteile amorphe Metalle bei Audioprodukten bieten können, zeigt diese Gitarre:

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