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Security-Ergänzung für die Cloud Secure Data Distribution versetzt Datenberge

| Autor / Redakteur: Ulrich Müller / Jürgen Schreier

Das IT-Sicherheitsgesetz verlangt von Unternehmen aus den Bereichen Energie, IT, Telekommunikation, Ernährung, Wasser, Finanzen, Verkehr und Gesundheit, dass sie ihre kritischen Infrastrukturen absichern. Aber auch für Unternehmen aus anderen Branchen ist diese Empfehlung relevant, wenn sie Ausfälle vermeiden wollen.

Dr. Ulrich Müller, Sprecher der Geschäftsführung, operational services GmbH & Co. KG.
Dr. Ulrich Müller, Sprecher der Geschäftsführung, operational services GmbH & Co. KG.
(Bild: operational services)

Cloud-Strukturen sind heutzutage eine sichere Möglichkeit – wenn sie vom richtigen Provider kommen und professionell betrieben werden. Doch mit den wachsenden Datenmassen aus automatisierten Produktionsstraßen und dem Internet of Things wird die Leistungsgrenze einer manchen Cloud bald erreicht sein. Die Alternative für Betriebe, die Informationen an unterschiedlichen (internationalen) Standorten vorhalten müssen, lautet Secure Data Distribution.

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Laut Cloud-Monitor des Digitalverbandes Bitkom nutzen inzwischen zwei von drei Unternehmen Cloud-Dienste, weitere 18 Prozent planen und diskutieren ihren Einsatz. Diese Entwicklung ist gut und richtig, denn die Betriebe steigern damit ihre Effizienz sowie Flexibilität und halten gleichzeitig die Kosten in einem überschaubaren Rahmen. Doch Firmen, die große Mengen sensibler Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt an jedem Standort – national wie international – bereitstellen müssen, sind mit einem zusätzlichen Ansatz noch besser aufgestellt: Secure Data Distribution heißt die Lösung, die eine Cloud-Infrastruktur ideal ergänzt – und zwar um die dezentrale Verteilung von Daten auf lokale Rechenzentren.

Speicherort und Zustand der Informationspakete vollständig transparent

Startpunkt der Reise ist ein Server, auf den die entsprechenden Informationen übertragen werden. Das Management, die Wartung und die Sicherung dieser „Black Box“ übernimmt der Provider, wodurch das Unternehmen lediglich Nutzer der Infrastruktur ist. Die bereitgestellten Daten werden von dort in ein hochsicheres Rechenzentrum geleitet und anschließend an die Standorte weiterverteilt. Der gesamte Weg lässt sich über ein Monitoring-Tool exakt nachvollziehen.

Darüber hinaus sind Speicherort und Zustand für jedes Informationspaket vollständig transparent, sodass für das Unternehmen gewährleistet ist, dass alle Daten tatsächlich physikalisch unversehrt ihr Ziel erreichen. Dabei muss die Übertragung nicht zu Peakzeiten erfolgen, sondern kann kostendämpfend über Nacht durchgeführt werden: Die Daten stehen automatisch auf den lokalen Systemen zur Verfügung, ohne manuellen Aufwand für deren Beschaffung.

Kritische Infrastrukturen mit hybriden Ansätzen absichern

Ob geheime Informationen aus den Anlagen von Energieversorgern oder die neuesten Konstruktionspläne für das Produktmodell der kommenden Saison: Liegen solche Daten in der Cloud und müssen an jedem Standort einzeln heruntergeladen werden, dauert das je Download mindestens ein paar Minuten. Bei großen Datenmengen und unzureichenden Netzen – wie beispielsweise in Teilen Afrikas, in denen noch mit 256K-Leitungen gearbeitet wird – sind es sogar Stunden. Das birgt Risiken und verursacht Zeitaufwände sowie Kosten, die sich mit einer hybriden Struktur vermeiden lassen.

Dank https-Keys und personalisierten Zertifikaten werden die Informationen bei Secure Data Distribution verschlüsselt und vor unbefugtem Zugriff geschützt. Das Monitoring-Tool sichert zusätzlich den Übertragungsweg durch maximale Transparenz zu jedem Zeitpunkt. Die Verteilung lässt sich umgehend stoppen, falls Daten am Bestimmungsort manipuliert oder unzulässig verwendet werden. Im Notfall kann eine Fernlöschung eingeleitet werden. Um Datenvernichtung zu verhindern, sorgt ein Backup-System dafür, dass die Information zunächst in einen unsichtbaren Bereich verschoben werden, bevor sie unwiderruflich gelöscht werden. So können sie unkompliziert wiederhergestellt werden – ähnlich dem bekannten Papierkorb.

Sicherheit, Flexibilität und Zuverlässigkeit unter einem Hut

Firmen, die kritische Infrastrukturen betreiben sowie alle anderen Organisationen, für die die zuverlässige Verteilung ihrer umfangreichen Daten auf unterschiedlichste Standorte relevant ist, sollten auf eine hybride Landschaft aus Cloud und Secure Data Distribution setzen. Das Hosting der Infrastruktur in geprüften, stabilen Rechenzentren, wie sie beispielsweise operational services vorhält, sorgt dafür, dass Unternehmen von größtmöglicher Sicherheit, voller Flexibilität und maximaler Zuverlässigkeit profitieren. So sind sie auch in Zeiten horrend wachsender Datenmengen zukunftsfähig aufgestellt.

Über operational services

Die operational services GmbH & Co. KG (OS), Frankfurt am Main, ist nach eigenem Bekunden einer der führenden ICT Service Provider im deutschen Markt rund um den Rechenzentrums-, Netzwerk- und Applikationsbetrieb mit rund 750 Mitarbeitern und über 100 Mio. Euro Jahresumsatz. ICT-Experten und erfahrene ICT-Berater planen, begleiten und steuern Outsourcing-Projekte über die gesamte Projektdauer und im Zusammenhang mit branchenspezifischen Fachkenntnissen, z. B. aus der Transportwirtschaft, der Logistik sowie aus der Automobil- und Fertigungsindustrie.

In den hochverfügbaren, hochsicheren Rechenzentren betreibt die OS an neun Standorten bundesweit zentrale und dezentrale Standard- und Individualapplikationen, Netzwerk- und andere Betriebsumgebungen sowie sichere Cloud-Lösungen. Die Services von OS (24/7) sind standardisiert (ITIL) und erfolgen je nach Kundenanforderungen als Vor-Ort-Service (On Premise), per Fernwartung (Remote) oder im OS-eigenen Data Center.

Dr. Ulrich Müller ist Sprecher der Geschäftsführung der operational services GmbH & Co. KG.

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