Soziales Engagement Sechs Best-Practice-Beispiele für die virtuelle Freiwilligenarbeit

Ein Gastbeitrag von Anne Fertitta*

Die Corona-Pandemie stellt Firmen vor die Herausforderung, virtuelle Lösungen für Kommunikation und Kollaboration zu finden. Dies gilt nicht nur für die Remote-Arbeit, sondern auch für die Freiwilligenarbeit der Mitarbeiter.

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Durch Freiwilligenarbeit können Mitarbeiter über die Unternehmensgrenze hinaus sowohl global als auch in der unmittelbaren Nachbarschaft helfend tätig werden.
Durch Freiwilligenarbeit können Mitarbeiter über die Unternehmensgrenze hinaus sowohl global als auch in der unmittelbaren Nachbarschaft helfend tätig werden.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Durch die Pandemie es ist für Unternehmen schwieriger geworden, sich im direkten Kontakt vor Ort an gemeinnützigen Projekten zu beteiligen. Während einige Firmen Freiwilligenprojekte vor diesem Hintergrund storniert oder verschoben haben, gingen andere zu eVolunteering über. Dabei nutzen sie die hybriden oder dezentralen Strukturen ihrer neuen Arbeitsroutinen, um auch in der virtuellen Freiwilligenarbeit Flexibilität und große Reichweite zu ermöglichen. Denn insbesondere während der anhaltenden Pandemie sollte es für Unternehmen einen hohen Stellenwert haben, Verantwortung in der Gemeinschaft zu übernehmen. Zudem stärkt ehrenamtliches Engagement von Firmen Gemeinschaften, Mitarbeiter und auch das Unternehmen selbst.

Freiwilligenprogramme müssen nicht in Eigenregie entwickelt werden. Organisationen können auf Plattformen für virtuelles ehrenamtliches Engagement zurückgreifen, wie die Plattformen flexhero, govolunteer oder nebenan.de. Als Resultat wird das Spektrum an gemeinnützigen Partnern ohne zusätzlichen Organisationsaufwand erweitert. Zudem können sich Freiwillige über die Unternehmensgrenze hinaus vernetzen und sowohl global als auch in der unmittelbaren Nachbarschaft helfend tätig werden.

Sechs Prinzipien für eine erfolgreiche virtuelle Freiwilligenarbeit

1. Rechtzeitiger Beginn: Die Umstellung auf virtuelles Volunteering ist sehr zeitintensiv. Deshalb sollten Organisationen bereits mehrere Monate im Voraus mit der Planung beginnen. So bieten die Freiwilligenprogramme die Möglichkeit, ihre klassischen Angebote um eine entsprechende, gegebenenfalls interaktive Online-Präsenz zu erweitern. Das Projekt interswop zeigt exemplarisch, wie Hilfsprojekte im Ausland über virtuelle Freiwilligenarbeit bereichert werden und zugleich die interkulturelle Kompetenz ausgebaut wird.

2. Bei Kommunikation das richtige Maß wählen: Die Umstellung auf virtuelle Freiwilligenarbeit erfordert oft die Etablierung neuer Prozesse und Plattformen. Die Mitarbeiter sind mit diesen nicht unbedingt vertraut. Deshalb ist ein enger Austausch nötig, um die Einarbeitung zu unterstützen. Um die Mitarbeiter erfolgreich zu überzeugen, sollte die Kommunikation praxisbezogen sein. Unterstützt durch digitale Technologien, zahlt dies positiv auf das Gelingen der Projekte ein und legt den Fokus auf die inhaltlichen Aspekte, unabhängig von der Art und Weise der tatsächlichen Umsetzung.

3. Flexibilität im Fokus: Virtuelle Events zeichnen sich durch eine hohe Flexibilität aus. Das Maß an Einbindung in die Planung und Gestaltung wird über die standortunabhängige Online-Kommunikation verbessert. Auf dieser Basis lassen sich Optionen für zeitlich begrenzte Veranstaltungen, laufende Events, die nicht an einen Termin gebunden sind, oder Sessions mit Non-Profit-Organisationen realisieren, die nur von kurzer Dauer sind. Aspekte wie die An- und Abreise entfallen, sodass auch kurze Meetings oder Impuls-Brainstormings wahrgenommen werden.

4. Umgang mit Gesprächslücken: Virtuelle Kommunikation ist nicht frei von technischen Störungen. So können Gesprächslücken entstehen oder der Gesprächsfluss gestört werden. Es ist für die Mitarbeiter schwieriger, auf einer virtuellen Veranstaltung eine lebhafte, authentische Unterhaltung zu führen. Unterhaltsame Gesprächseinlagen oder Quizfragen dienen als abwechslungsreiche Lückenfüller.

5. Bindungen aufbauen: Die Internet-Müdigkeit ist im digitalen Umfeld eine Herausforderung, wie eine Studie von McKinsey & Company aus dem Jahr 2021 belegt. Dieser Müdigkeit hinsichtlich des virtuellen Austauschs wirken lebhafte Berichte entgegen, in denen gemeinnützige Organisationen über ihre Aufgaben informieren. Die Mitarbeiter bauen dann eine Bindung zu den Organisationen auf und erkennen die Ergebnisse ihres Engagements.

6. Angebot von Boni: Auch kleine Belohnungen motivieren zur Teilnahme. Um Anreize für die virtuelle Freiwilligentätigkeit zu schaffen, können Firmen ihre Mitarbeiter beispielsweise nach dem Zufallsprinzip mit einem Geschenkgutschein überraschen, den diese an ihre bevorzugte gemeinnützige Organisation spenden.

Um die Best Practices reibungslos zu gestalten, sollten Unternehmen die entsprechenden technischen Voraussetzungen schaffen. Dies trägt langfristig zum Erfolg der Projekte bei und schafft den Unternehmen zudem einen Wettbewerbsvorteil bei der digitalen Transformation.

Zuverlässige, robuste Technologie als Grundlage

Dezentrale Strukturen und die nahtlose Zusammenarbeit der Mitarbeiter, die an unterschiedlichen Standorten oder von zuhause aus arbeiten, benötigen eine leistungsfähige technische Ausstattung. Das gilt für die alltäglichen Aufgaben ebenso wie für den Austausch über und die Organisation von virtueller Freiwilligenarbeit.

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Firmen haben das erkannt und investieren in die entsprechenden technologischen Lösungen. Der erste Schritt besteht darin, die Mitarbeiter mit leistungsfähigen Notebook-PCs für die hybride Arbeitsumgebung auszustatten. So können diese die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen meistern.

Ein detaillierter Blick auf die technische Ausstattung zeigt, dass die in den Notebooks verbauten mobilen Prozessoren nicht nur eine leistungsstarke Produktivität möglich machen. Ebenso ermöglichen sie lange Akkulaufzeiten, um störungsfrei zu arbeiten und zu kommunizieren. Darüber hinaus sollten die Sicherheitsfunktionen der Endgeräte Daten und vernetzte Geräte während der mobilen Arbeit und der Zusammenarbeit im Rahmen des eVolunteerings schützen. Ein weiterer grundlegender Faktor ist eine möglichst produktive Betriebszeit mit einfachen Bereitstellungs- und Verwaltungslösungen für IT-Administratoren, falls diese eingreifen müssen.

Mobilen Prozessoren, die auf der 7nm-Prozessortechnologie basieren, kommt bei der Performance ein besonderer Stellenwert zu. Eine entsprechende Kernarchitektur steigert die Produktivität in allen Arbeitsbereichen, sei es bei Büroanwendungen, in der Zusammenarbeit oder bei der Erstellung von Inhalten im Rahmen des eVolunteerings. Die schnellere Leistung in der Praxis zeigt sich bei der Fähigkeit, eine Vielzahl an Workloads handhaben zu können. Unabhängig davon, ob ein Benutzer leichte Threading-Arbeiten ausführt oder CPU-intensive Medien- oder Kollaborationsanwendungen verwendet, sollten Anwendungen und das Betriebssystem schnell ausgeführt werden. So können beispielsweise Kommunikationsunterbrechungen vermieden werden. Präsentationen von neuen Freiwilligenprojekten vor einer größeren Gruppe virtueller Teilnehmer können so ohne technische Einschränkungen gehalten werden.

Sind die entsprechenden technischen Voraussetzungen gegeben, kann auch virtuelles ehrenamtliches Engagement so umgesetzt werden, dass es neben einem gesellschaftlichen Mehrwert auch Praktiken etabliert und festigt, die einen Mehrwert für die virtuelle Kommunikation in der gesamten Organisation haben.

* Anne Fertitta arbeitet als Senior Manager Global Community Affairs bei AMD.

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