Internet of Things SD-WAN: Optimale Performance nur mit voller Transparenz

Von Ralf Becker*

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SD-WAN-Infrastrukturen sind leistungsfähig, aber ihr volles Potenzial können sie erst durch Monitoring und Visualisierung entfalten. Welche drei Hauptaspekte Sie hier beachten sollten und wie Sie davon profitieren, erfahren Sie hier.

Durch Monitoring erlangen Unternehmen einen systematischen Überblick ihrer SD-WAN-Infrastruktur. So können Datenverkehrsmuster und einzelne Applikationen optimiert werden.
Durch Monitoring erlangen Unternehmen einen systematischen Überblick ihrer SD-WAN-Infrastruktur. So können Datenverkehrsmuster und einzelne Applikationen optimiert werden.
(Bild: gemeinfrei // Pexels)

SD-WAN-Technologie setzt sich zunehmend als Lösung der Wahl zur modernen Standortvernetzung durch. Zu den Hauptvorteilen zählen neben dem Kostenfaktor die schnelle Bereitstellung, eine erhöhte Ausfallsicherheit und das zentrale Management. Letzteres ermöglicht es beispielsweise, den Status der Standortvernetzung zu erfassen und Ausfälle einzelner Anschlüsse zu erkennen. Dabei kann ein entsprechendes Monitoring dabei helfen, das volle Potenzial der SD-WAN-Infrastruktur zu entfalten. Diese drei Hauptaspekte sollten Sie dabei beachten:

1. Systematischer Überblick schafft Transparenz

SD-WAN-Monitoring ermöglicht es, einen systematischen Überblick über die wichtigsten Datenverkehrsmuster im Netzwerk und das Verhalten einzelner Applikationen zu erhalten. Diese Transparenz bildet die wichtigste Basis für die SD-WAN-Optimierung.

2. Einhaltung der Netzwerksicherheitsrichtlinien

Der systematische Überblick erlaubt es gleichzeitig, die Einhaltung der Netzwerksicherheitsrichtlinien zu gewährleisten. Nach durchgeführten Änderungen an der Konfiguration lässt sich zudem überprüfen, ob dadurch tatsächlich das gewünschte oder erforderliche Anwendungsverhalten erreicht wurde.

3. Kontinuierliche Überwachung der Leistungsparameter

Ein optimales SD-WAN-Monitoring ermöglicht es IT-Verantwortlichen, durch die visualisierte Darstellung des Netzwerks jederzeit alle relevanten Leistungsparameter einzusehen. Dazu zählt beispielsweise die aktuelle Bandbreitennutzung wichtiger Netzkomponenten. Ebenso lassen sich Paket-Antwortzeiten, Client- oder Server-Delay und eventuelle Paketverluste aufzeigen. Um Engpässe zu erkennen, können zudem individuelle Warnschwellenwerte gesetzt werden.

Kernfunktionen schon zu Beginn beachten

Unabhängig davon, ob es sich um eine reine SD-WAN-Umgebung oder um eine Hybrid-WAN-Infrastruktur mit SD-WAN- und MPLS-Komponenten handelt: Wer das Maximum an Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit herausholen möchte, kommt an einer umfassenden Visualisierung des Netzwerks nicht vorbei. Dabei ist es wichtig, auf entscheidende Kernfunktionen zu achten. So sollte zum Beispiel bis auf Hostebene aufschlüsselbar sein, welche Anwendung für welchen Datenverkehr verantwortlich ist. Im Bereich der Netzwerksicherheit kommt es besonders auf die Möglichkeiten zur Feststellung von Anomalien an. Und bereits in der Planungs- beziehungsweise Proof-of-Concept-Phase kann ein Monitoring inklusive Visualisierung seine Stärken ausspielen. Denn die Daten bieten zu diesem Zeitpunkt bereits viele wertvolle Anhaltspunkte für die optimale SD-WAN-Architektur.

* Ralf Becker ist als Geschäftsführer der Becom Systemhaus GmbH und Co. KG. tätig.

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